Von Von Stefan Grundhoff

Ford, VW und Opel gelten als die großen deutschen Volumenmarken. Vom Agila gegen Fox und Ka bis zu Passat gegen Vectra oder Mondeo treten Wolfsburg, Köln und Rüsselsheim gegeneinander an. Wer ist besser in Form?

Negativ-Schlagzeilen haben alle drei deutschen Mega-Hersteller in den vergangenen Jahren zur Genüge gemacht. Entlassungen, Affären und Arbeitszeitmodelle haben viele neue Modelle in den Hintergrund geschrieben. Dabei ist in Köln, Wolfsburg und Rüsselsheim viel passiert.

Der Fiat Grande Punto ist gut in den Markt gestartet. (© Foto: AP)

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Durch die Modellpaletten wehte bei allen drei ein kräftiger Wind. Besonders Volkswagen hat sich in den vergangenen Monaten neu aufgestellt, will mit Modellen wie dem Eos oder dem zukünftigen Mittelklasse-Geländewagen mehr "Emotionalität" in die Marke bringen. Konzerntochter Audi hat vorgemacht, wie es bestenfalls laufen könnte.

Dabei steht Volkswagen aktuell sehr ordentlich da. Die Golf-Familie läuft nach anfänglicher Schwäche sehr erfolgreich und ist die unangefochtene Nummer eins der deutschen Verkaufsliste. Im März wurden rund 22.500 Fahrzeuge verkauft - deutlich mehr als im Vorjahr.

Golf-Dominanz

Auch wenn Opel und Ford mit Astra und Focus zwei prächtige Konkurrenten herausgebracht haben, hat sich am Kräfteverhältnis in der Kompaktklasse nichts geändert. Obwohl der Astra dem Golf in kaum etwas nachsteht, werden rund 50 Prozent weniger Fahrzeuge des Rüsselheimers an die Frau oder den Mann gebracht - im März gerade einmal 11.500. Das reicht aktuell zu Platz drei.

Damit ist man bei Opel nicht unzufrieden. Doch von der vollmundigen Ankündigung, mit dem "besten Astra aller Zeiten" die Nummer eins aus Wolfsburg voll angreifen zu wollen, ist nicht viel geblieben.

Bei dem Kölner Konkurrenten Ford waren die - zumindest öffentlich geäußerten - Hoffnungen nicht derart groß. Auch Ford zeigt keine großen Schwächen. Doch das Design des Focus ist nicht derart massentauglich wie das der starken Konkurrenz. Immerhin konnte sich der dynamische Ford zuletzt unter die Top sechs in Deutschland verbessern. Doch der Absatzunterschied zu Astra und Golf ist trotz vergleichbarer Produktpalette und ähnlicher Rabatte nach wie vor deutlich spürbar.

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