Von Jürgen Leidinger

In immer mehr Städten kann man die Standgebühr für sein Auto mit dem Mobiltelefon bezahlen, doch bisher nutzen nur wenige diesen Service.

Es soll Autofahrern den Gang zum Parkautomaten ersparen und eine zeitgenaue Abrechnung ermöglichen: Handy-Parken ist in vielen deutschen Städten möglich. Die Süddeutsche Zeitung erklärt, wie es funktioniert.

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Handy-Parken in Wiesbaden: Die Technik setzt sich erst langsam durch. (© Foto: dpa)

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Wo ist Handy-Parken möglich? Bislang haben 24 Städte das System eingeführt. Weitere werden in den kommenden Monaten nachziehen, erwartet der Kommunikations-Branchenverband Bitkom. Unter den Metropolen machen Berlin, Hamburg und Köln mit, auch in Kleinstädten wie Neustadt/Weinstr. oder Lemgo lässt sich die Parkgebühr mit dem Handy bezahlen. Während sich die Mehrheit der Kommunen an einen einzigen Anbieter gebunden hat, können mancherorts die Benutzer unter mehreren Unternehmen wählen. Bundesweit werden monatlich 50.000 Parkscheine per Handy bezahlt. In München und Frankfurt sowie vielen anderen größeren Städten gibt es noch keine solche Bezahlmöglichkeit.

Wo meldet man sich an? Bewohner von Städten, die mit der Internetplattform www.mobil-parken.de kooperieren, finden auf dieser Seite eine Liste mit den Betreibern, die an ihrem Wohnort den Service anbieten. Dort können sie die unterschiedlichen Dienste und Gebühren vergleichen und sich dann beim ausgewählten Unternehmen über Internet oder Telefon anmelden. In Orten mit einem einzigen Betreiber entfällt der Preisvergleich, die Anmeldung erfolgt direkt über die Website des jeweiligen Unternehmens.

Wie funktioniert der Dienst? Bei der Anmeldung geben Benutzer vorab Handynummer, Kontodaten und Kfz-Kennzeichen an. Per Post kommt dann eine Vignette mit Strichcode, mit der man das Auto kennzeichnet. Von da an kann jeder Parkvorgang via SMS oder Anruf beim jeweiligen Betreiber bezahlt werden. Vor der Weiterfahrt meldet man sich wieder ab. Die Rechnung kommt monatlich per Post oder E-Mail.

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