Der Gyrokopter wird lediglich vom Heckmotor vorwärtsgetrieben. Der Fahrtwind lässt die beiden leicht angestellten Rotorblätter so stark rotieren, dass der zum Flug nötige Auftrieb erreicht wird. Nur beim Start werden diese über eine Kupplung zum Motor auf etwa zwei Drittel der Endrotationsgeschwindigkeit gebracht. Die immer gegen den Fahrtwind geneigte Rotorebene wird mit dem Stick bewegt und bestimmt die Flugrichtungen, dazu kommen zwei Pedale für das Heckruder, das die Stellung des Flugzeugkörpers zur Flugrichtung bestimmt; ein Gashebel steuert die Drehzahl des Heckrotors.

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Der Tragschrauber kann extrem langsam fliegen, allerdings nicht wie ein Hubschrauber auf der Stelle schweben, ist aber auch bei extremem Starkwind einsetzbar. Dank der Autorotation gilt er als extrem sicher. Der Gyrokopter ist als Ultraleichtflugzeug (UL) eingestuft und darf entweder mit einer UL-Lizenz plus Zusatzschein oder einem speziellen Tragschrauber-Schein geflogen werden; auch ein Funksprechzeugnis ist erforderlich.

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  1. Der fliegende Drehspieß
  2. Ein höchst pragmatisches Fluggerät
  3. Schon 1923 wurde der Gyrokopter erfunden
  4. Sie lesen jetzt Fakten zum Gyrokopter
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(SZ vom 9.11.2009/gf)