Der hiesige Automarkt hat mindestens noch drei Jahre Schonzeit - vorher dürfte das Billigauto Tata Nano nicht nach Deutschland kommen. In Spanien, Italien und Polen geht es schon 2011 los.
Die Inder sind hierzulande in aller Munde. Kulinarisch ist der Subkontinent seit vielen Jahren mannigfaltig in deutschen Städten vertreten. Als die Computerspezialisten fehlten, rief die Politik vor Jahren laut und deutlich Richtung Asien. Spätestens seit Anfang 2008 wissen selbst überzeugte Autoverweigerer, dass Tata, bekannt als größter Mischkonzern Indiens, mit einem Billigauto die Welt erobern will.
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Zumindest die Scheinwerfer gucken zeitgemäß frech: Tata Nano Europa (© Foto: Pressinform)
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Ende 2011 bringt Tata den kleinen Nano nach Europa. Marktstart soll zunächst in Süd- und Osteuropa sein. David Saldanha, Europa-Chef von Tata: "Ende 2011 werden wir die Europa-Version des Tata Nano auf den Markt bringen. Wir starten dort, wo Tata heute schon unterwegs ist; somit in Spanien, Italien und Polen." Weitere europäische Staaten sind ebenfalls im Gespräch. Auch Deutschland steht auf der Agenda von Firmenchef Ratan Tata. Wann genau Tata Nanos die nordeuropäischen Straßen bevölkern könnten, steht allerdings noch in Sternen. Zumindest bis 2012 sollte Deutschland Schonfrist haben.
Seine Weltpremiere feierte der Tata Nano zum Jahresstart 2008 auf der Dehli Motorshow. Eine Automesse, für die sich in westlichen Hemisphären bisher kaum jemand interessierte, rückte über Nacht ins Licht der automobilen Öffentlichkeit. Firmenchef Ratan Tata zeigte dem überraschten Publikum den knuffig-rundlichen Tata Nano. Einen kompakten Kleinwagen, der umgerechnet gerade einmal 1700 Euro kosten sollte.
Anfang April steht der Tata Nano nun zu Preisen ab 2000 Euro in den indischen Autohäusern. Die Nachfrage ist bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart riesig und Autoprimus Maruti-Suzuki bangt mittelfristig um seine Vorherrschaft. Langfristig will Ratan Tata pro Jahr mehr als eine Million Nano-Modelle produzieren und in alle Welt verschiffen lassen.
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Ein Minimalkonzept noch deutlich unter den Dacia Logan. Auch mit deutlich weniger Raum. In Europa sehe ich es nur als ein interessantes Experiment, auf wieviel Sicherheit, Komfort und Haltbarkeit einige Verbraucher bereit sind, zu verzichten.
Leider nicht gerade umweltfreundlich. Mit unter 100 g/km, also zwischen 95 und 99 kann der VW Golf mithalten. Und das bei Raum, Komfort, Sicherheit und Haltbarkeit, die auf einem anderen Stern liegen.
Oh ja die deutsche Automobilindustrie muss vor diesem Wunder der Technik ja sooo Angst haben....
Nichts wie her mit der Karre und wenn es nur dazu hilft den Anderen Beine zu machen.