Genf 2010: Nissan Juke Die Juke-Box kommt

Nissans Designer haben gewagt experimentiert und die Gene von SUV und Sportwagen gemixt. Herausgekommen ist das kompakte Crossover Juke. Erste Bilder, erste Fakten

Auf dem Genfer Salon im letzten Jahr haben die Japaner die eigenwillige Studie Qazana, die mit ihren eigenwilligen Proportionen direkt aus der Feder eines Manga-Zeichners in die Wirklichkeit gesprungen zu sein schien. Jetzt wird das Serienmodell startklar gemacht - ein kompakter Cruiser mit bulliger Frontpartie, riesigen Kotflügeln und kompakten Abmessungen.

Nissan Juke

Crossover mit eigenwilligen Formen: Nissan Juke

(Foto: Foto: oh)

Juke heißt das neue Crossover, das Nissans Design-Chef Shiro Nakamura keineswegs nur als kleinen Ableger des 17 Zentimeter längeren Erfolgsmodells Qashqai verstanden wissen will. Vielmehr soll Juke ein ganz neuer Fahrzeugtyp sein, mit dem die Japaner das Segment der Kompaktwagen ordentlich aufmischen und vor allem in Europa beim jüngeren, männlichen Großstadtpublikum punkten wollen.

Der Unterbau des Juke macht mit großen Felgen, breiten Reifen und erhöhter Bodenfreiheit ganz auf SUV-Stil. Einen eigenwilligen Kontrast dazu bildet die obere Karosseriehälfte. Mit hoher Gürtellinie, der schräg zugespitzten Seitenfenster-Grafik und der stark abfallenden Dachlinie greift sie die typischen Formen sportlicher Coupés auf. Durch die versteckt angebrachten Griffe der hinteren Türen wird diese Wirkung noch verstärkt.

Für ein eigenwilliges Gesicht des Crossovers sorgt die Anordnung der Leuchtelemente auf der üppig dimensionierten Haube. Zwei runde Scheinwerfer in den äußeren Winkeln des breiten Kühlermauls liefern das Fern- und Abblendlicht und sollen an die bei Rallyeboliden der sechziger und siebziger Jahre angebrachten Zusatzscheinwerfer erinnern. Tagfahrlicht und Blinker haben ihren Platz in schrägen Schlitzen auf den Kotflügeln gefunden.