Der Fisker Karma, auf der Detroit Motor Show Anfang 2008 vorgestellt, mutiert zu mehr als einem Achtungserfolg: Die Mischung aus Maserati Quattroporte und Elektromobil rollt in einem halben Jahr zu den Händlern.
Ökoautos und Elektromobile haben es nicht leicht. Sie verbreiten zumeist die Eleganz eines tagealten Mehrkornbrotes und sind durch die technischen Raffinessen derart teuer, dass sie als interessante Billigmobile nicht taugen. Dass ein Elektrofahrzeug aber auch cool und sexy sein kann, zeigt der Fisker Karma.
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Elektromobil mit den Leistungsdaten eines Sportwagens: Fisker Karma (© Foto: oH)
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Seine Publikumspremiere feierte er auf der NAIAS 2008 in Detroit. Und: Die ersten Modelle sollen zum Ende des Jahres zu kaufen sein. Händler sind bereits gefunden und die technische Entwicklung befindet sich in der abschließenden Phase. Während viele Ökomodelle wie der Opel Ampera, ein Toyota Prius oder der neue Honda Insight das Auge mehr beleidigen als betören, profitiert das Äußere von den umfangreichen Designerfahrungen des Henrik Fisker, der bereits Modelle von Aston Martin oder den BMW Z8 auf die Straßen zauberte.
Zu einem Preis von rund 100.000 Euro spricht der Fisker Karma ähnliche Kunden an - ist jedoch ein Elektromobil der ersten Stunde. CEO Henrik Fisker: "Seitdem wir den Wagen Anfang 2008 auf der NAIAS vorgestellt haben, waren die Rückmeldungen gigantisch. Wir sind bereits bis Mitte 2010 ausverkauft."
Die technischen Rahmendaten können sich dabei ebenso sehen lassen wie das schmucke Äußere der viertürigen Sportlimousine. Angetrieben wird der knapp fünf Meter lange Fisker Karma von zwei Elektromotoren und einem 260 PS starken Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum und Turboaufladung. Ziehen alle Triebwerksarten an einem Strang, so bringt der in Valmet / Finnland produzierte Karma 300 kW / 408 PS und 1000 Nm Drehmoment auf den Boden.
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DW