Nicht nur das Geschäft mit Neuwagen schwächelt in Deutschland, auch der Gebrauchtwagenmarkt ist rückläufig.
Nicht nur das Geschäft mit Neuwagen schwächelt in Deutschland, auch der Gebrauchtwagenmarkt ist rückläufig. Allerdings ist der Verkauf von Autos aus zweiter Hand für viele Händler "noch der einzige Geschäftsbereich, der halbwegs erfreuliche Zahlen liefert", wie Helmut Blümer vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sagt.
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Versprochen wird viel: Wer nicht weiß, was in einem Zylinderkopf passiert, sollte misstrauisch sein. (© Foto: dpa)
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Die monatlichen Statistiken aus Flensburg verheißen nichts Gutes: Bei Neuwagen hat sich das Jahressaldo bis Ende September auf ein Minus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingependelt. Nicht viel besser sieht es derzeit bei den Gebrauchtwagenkäufen aus: Das Kraftfahrtbundesamt bilanziert ein Minus von fünf Prozent, knapp 4,8 Millionen gebrauchte Personenwagen wechselten bis Ende September den Besitzer. Das läuft auf eine Gesamtzahl von 6,6 Millionen Fahrzeuge hinaus - aber alles, was "unter sieben Millionen liegt, ist kein gutes Jahr", wie Branchenexperte Blümer sagt.
Dennoch dürfen sich die Gebrauchtwagenhändler ein bisschen als Gewinner sehen, denn es gab eine massive Verschiebung der Marktanteile - verursacht auch durch die Entwicklungen auf dem Neuwagenmarkt.
"Der durchschnittliche Privatkunde ist kein Neuwagenkäufer mehr", sagt Christoph Stürmer, Automobilexperte beim Beratungsunternehmen Global Insight. Inzwischen wird nur noch jeder dritte Neuwagen von einem Privatkäufer erworben, der große Rest geht an Firmenfuhrparks und Unternehmen.
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- Autokauf (Ver)schweigen ist Gold 28.09.2007
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