Dass Elektroautos keine müden Golfkarts sein müssen, hat bereits der Tesla Roadster unter Beweis gestellt. Jetzt legt eine britische Autoschmiede nach und präsentiert den alltagstauglichen Lightning GT - einen spritzigen Roadster.
Eine Prise Jaguar, ein Quäntchen Aston Martin - der Londoner Autobauer Lightning hat seinem jüngsten Spross ein rassiges Kleidchen geschneidert. Der Lightning GT zeigt sich unverkennbar britisch, in edlem Retro-Racer-Look.
Den üblichen V8-Motor unter der langen Haube haben die Leute von der Lightning Car Company durch vier Radnabenmotoren ersetzt. (© Foto: Pressinform)
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Die Basis für das fesche Auto stammt aus der englischen Sportmanufaktur Ronart. Den üblichen V8-Motor unter der langen Haube haben die Leute von der Lightning Car Company aber durch vier Radnabenmotoren ersetzt - und die Elektroaggregate treiben den britischen Sportler mit erstaunlicher Kraft an. Zusammen liefern sie etwa 700 PS und beschleunigen den 1350 Kilogramm leichten Zweisitzer in weniger als vier Sekunden von Null auf 100 km/h. Jeder Motor mobilisiert ein sattes Drehmoment von 750 Newtonmetern, das unabhängig von der Motordrehzahl durchweg zur Verfügung steht.
Das ist ein Versprechen: In zehn Minuten sind die Akkus neu aufgeladen
Das Spitzentempo von 210 km/h mag Sportwagenfreaks enttäuschen. Doch das, was sonst auf dem Datenblatt geschrieben steht, sollte auch die positiv überraschen: Mit einer Akku-Ladung schafft der Elektro-Flitzer 400 Kilometer.
Ein raffiniertes System sorgt dafür, dass Energie nicht verschleudert wird. Die Motoren verwandeln Bremsenergie in Strom und füttern damit die Speicherzellen. Wenn der Saft zur Neige geht, müssen die Fahrer von "normalen" Elektroautos einen längeren Stopp einplanen, weil das Laden der Akkus ein paar Stunden in Anspruch nimmt. Beim Lightning GT ist diese Prozedur in nur zehn Minuten erledigt, versprechen die Londoner Tüfftler.
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FC Bayern nach dem verlorenen Finale
"AV engineers used a grid-connected AV advanced battery charger rated at 250kW. Prior testing of the Altairnano NanoSafe battery technology by AV demonstrated that such battery packs can sustain several cycles per day of ten minute charging and two hour discharging. Each cycle is equivalent to an electric vehicle traveling for two hours at 60 mph."
http://www.greencarcongress.com/2007/05/aerovironment_a.html
Funktionieren tut das schon, die Frage ist ob es Sinn macht. Wer sein E-Auto über Nacht an der Steckdose in der Garage laden kann, braucht dieses Feature nicht, und wer oft Langstrecken über 300-400km fahren muß, sollte vielleicht eher zum Plug-in-Hybrid greifen statt zum reinen Elektroauto.
Die 10 Minuten Ladezeit sind aber eine CARB (Californian Air Resource Board) - Anforderung, damit ein Elektrofahrzeug den höchstenZEV-Credit-Level erhält.
Also wollen natürlich alle Hersteller demonstrieren, dass es bei Bedarf zumindest funktionieren würde.
Auf dem Genfer Autosalon im März stand ein Subaru R1e mit einem ähnlichen Schnellladegerät (90% in 5 Minuten).
Dank moderner Leistungselektronik läßt sich so ein Lader relativ kompakt bauen, die Netz- und Ladeleitungen waren aber schon ziemlich "fett" :-)
Wie bei fast allen Beitraegen aus dem Bereich Alternativenergie wird auch hier mit Fakten gegeizt. Zu jedem normalen KFZ gibt es die Angabe von Drehmoment, Hubraum, Verbrauch, Gewicht, Kraftstoffart, etc.
Kann doch nicht so schwer sein bei Elektroautos den Batterietyp, Kapazitaet, Gesamtspannung etc. anzugeben.
Liebe Frau Kilimann,
heute Abend könnten sie was über Elektroautos lernen:
emfm.de/emfm/monatlichetreffen/index.php
Die Mitglieder würden sich bestimmt freuen, Probefahrten wären sicher auch möglich!
... wäre ein Elektroauto mit 4-5 Plätzen, 10% der Motorleistung und der halben Reichweite und Höchstgeschwindigkeit des GT zu einem Preis, den sich ein Normal(etwasbesser)verdiener leisten kann!
Die ca. 23.000 für die E-Versionen des Twingo oder Panda (130km/h, bis 170km Reichweite) sind zumindest für mich noch etwas oberhalb der Schmerzgrenze, zum Glück brauche ich momentan sowieso kein eigenes Auto.
Das wahnsinnig raffinierte System zur Umwandlung von Bremsenergie in Strom gibt's übrigens in den französischen Elektroautos von Renault/Peugeot/Citroen und auch im Twike seit über 10 Jahren, da hat wohl jemand der Autorin einen steinalten Hut als neueste Sommermode verkauft ;-)
Es sollen 30 Batterien des Typs NanoSafe verbaut werden.
http://www.altairnano.com/documents/NanoSafe_Datasheet.pdf
Um eine Batterie schnellst möglich zu laden braucht man im Schnitt in der ersten Minute ein Ladestrom von 88Ah*0.8*60/h=4224A.
Durch die Klemmen? In eine PKW, wo eine Batterie nur 75°C warm werden darf?!
(Mal abgesehen davon, dass die 28kWh in 1 min irgentwo her kommen müssen.)
Auf
http://www.lightningcarcompany.com/qanda.php#q1
hört sich das schon anders an.
Paging