Von Jürgen Wolff

Zumindest das dürfte nun klar sein: Abergläubisch sind die Wolfsburger nicht. Sonst hätten sie den neuen Eos mit V-6-Motor nicht ausgerechnet im Death Valley präsentiert. Ein Wüstentrip in einem heißen Cabrio.

Über eine Durststrecke kann sich Volkswagen beim Eos wahrlich nicht beklagen. Der CC aus WOB ist ein Erfolgsmodell geworden, sagt VW-Sprecher Jörg Walz.

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Erkennungsmerkmal: 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, serienmäßig (© Foto: pressinform)

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Kein Gedanke mehr daran, dass die Wolfsburger anfangs noch massive Probleme mit dem komplizierten Klappdach hatten und die Markteinführung deshalb um ein halbes Jahr verschieben mußten. Jetzt kommen sie kaum noch mit der Produktion nach.

Der Eos stellt schon jetzt die Erfolge des offenen Golf und des New Beetle Cabrios in den Schatten, rechnet Walz vor. Fünf Monate nach Verkaufsstart waren schon rund 7200 Eos in Deutschland zugelassen.

Der offene Golf schaffte im gleichen Zeitraum seinerzeit gerade mal 3500, der New Beetle als Cabrio knapp 4700 Zulassungen. Grund genug für VW, jetzt nachzulegen: Künftig gibt es den Eos auch mit V-6-Motor und 250 PS.

Abgesehen von dem "3.2"-Logo am Heck unterscheidet sich der Power-Eos nur auf den zweiten Blick vom "normalen" Eos. Wer genau hinsieht, der wird ihn an den serienmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen erkennen, an den verchromten Querstreben im Kühlergrill und den kirschroten LED-Rückleuchten.

Ansonsten bleibt der Eos auch mit einem Sixpack unter der Haube ein Eos: ein Coupé-Cabriolet mit Klappdach und - dank fünfteiligem Hubdach - angenehm unauffälligem Heck, in das die Dachelemente automatisch zusammengefaltet werden.

Und natürlich mit eingebautem Panorama-Glasdach. Dessen Nutzen allerdings kann man auch hier getrost bezweifeln: Wer es im Coupé-Betrieb tatsächlich öffnet, muss schon bei Innenstadttempo mit lautem Windgedröhne leben.

Immerhin kann man sich - geschlossen - an dem Flutlicht erfreuen, das auch im Coupé von oben kommt. Wenn schon Frischluft, warum dann nicht gleich richtig und als Cabrio?

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