Skandinavien hat prachtvolle Wälder, Seen und Berge. Bevor man sie mit Wanderstiefeln in Angriff nehmen kann, tut man gut daran auf 4x4-Technik zu setzen - ideales Terrain also für den neuen Allradkombi von Volvo.
Kein Volvo ist typischer als der V70. Kein anderes Auto kommt einem ähnlich stark in den Sinn, wenn man an Skandinavien, Elche und blauen Seen denkt. Wenn schon ein neuer V70, dann ist selbstverständlich auch sein Bruder XC70 nicht fern - kreiert für alle diejenigen, denen ein V70 zu langweilig und ein echtes SUV zu mächtig ist.
Der neue Cross-Country ist auch in der zweiten Generation kein echter Geländewagen und n Nichts fürs harte Leben in den Bergen - er ist aber allemal tough genug, um dorthin zu kommen. (© Foto: Hersteller)
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Der neue Cross-Country ist auch in der zweiten Generation, die im Herbst kommt, genauso wenig ein Geländewagen wie der alte XC70 oder der große XC90. Doch er bietet Allradantrieb, rustikale Planken und eine mit rund 20 Zentimetern allemal nennenswerte Bodenfreiheit. Nichts fürs harte Leben in den Bergen - aber allemal genug, um dorthin zu kommen.
Das robust-rustikale Outfit erfreut sich bei immer mehr Kunden großer Beliebtheit. Und so lange man noch auf den neuen XC60 als kleinen Bruder des XC90 warten muss, kommt vielen der V70-Ableger gerade recht. Außer dem Audi A6 Allroad oder dem kleineren Skoda Octavia Scout gibt es nicht viel Konkurrenz - gerade wenn die Motorleistung klassentypisch etwas üppiger sein soll.
Kein echter Geländewagen, aber er kommt schon ziemlich weit
Das ab September auf dem Markt zu findende gemischte Doppel Volvo V70/XC70 muss mit den schon bekannten Triebwerken auskommen. Hier schmerzt besonders, dass der Diesel trotz eines kraftvollen Antritts in der Oberklasse hinterherfährt - die meisten setzen da seit langem auf kraftvolle Common-Rail-Sechszylinder. Volvo muss nach wie vor mit seinem D5-Fünfzylinder mit 2,4 Litern Hubraum auskommen. 400 Nm maximales Drehmoment bei 2000 U/min und 132 kW/185 PS wären ja gute Werte für einen Einstiegsdiesel - wenn da nur ein größeres Selbstzündermodell verfügbar wäre. Besonders das laute Geräuschniveau des bullig hochdrehenden Fünfzylinders passt nur mit Abstrichen in die heutige, von Hightech geprägte Diesellandschaft.
Volvo lässt die Wahl zwischen manuellem Getriebe oder einer Automatik, beides mit sechs Stufen - und beides passt, wenngleich die Automatik den stimmigeren Eindruck macht. Von 0 auf 100 km/h in 9,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h sind für ein Fahrzeug dieser Liga jedoch bescheidene Werte.
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Da hat wohl jemand den "Erschaffer" dieser Gattung vergessen? Den Outback von Subaru (Ableger des Legacy)...
Haalloh!
Wir haben Klimaerwärmung! Die Knuts (ausserhalb der Zoos, ja, solls auch noch geben) sind bedroht, wenn die Pole abschmelzen! Die Autos müssen kleiner, leichter, sparsamer werden! Es gibt auch eine Feinstaubproblematik, von der Lärmbelästigung durch Autoverkehr mal ganz abgesehen! Hört mich wer??
bei diesem Auto? Nur weil Volvo aus grauer Vorzeit immer noch das Kasten- und Kantenimmage hat trifft das Bemühen dieses Klischees in diesem Fall wohl kaum mehr zu. Ich kann keine nennenswerten Kanten entdecken. Nur ein vollkommen vermasseltes Heck - wie kann so etwas zerklüftetes jemals ein Volvo-Logo zieren? - eine nicht viel bessere Front und an sonsten eine rundgelutschte Karosserie. Auch wenn sie Sitze schön aussehen, entschädigt das wohl nicht eine schlechte Funktion. Die Motoren sind von gestern. Aber wichtiger scheint dem testenden Autor des Artikels ohnehin die lang ersehnte elektrisch schließende Heckklappe zu sein - welch ein Fortschritt!
ihr widert mich mit den in jeglicher hinsicht unverantwortlichen berichten über solche autos einfach an.
Teilweise sieht die Wiese schon voll geschreddert aus. Das spricht nicht für eine ökologisch einwandfreie Traktion.
Als Kindergartenshuttle in der Vorstadt ist der Volvo aber sicherlich praktisch und schick.