Grasgrüne Lackierung, sexy Blechkleid, spritzige Motoren: Der neue Mazda 2 ist alles, nur nicht langweilig. Ein paar Macken trüben das Gesamtbild.
Japanische Autobauer haben sich über Jahre hinweg ihr Image erarbeitet: Ein Toyota ist vernünftig und zuverlässig, ein Daihatsu sparsam und günstig. Und ein Mazda ist schick und sportlich. Für MX-5, RX-8 oder Mazda 6 gilt das ohne Einschränkung.
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Der Mazda 2 allerdings war bislang so erotisch wie eine Bahnschranke. Um im knüppelhart umkämpften B-Segment (so heißt die Polo-Klasse offiziell) wieder mitzuspielen, musste ein echter Paukenschlag her. Hier ist er: Der neue Mazda 2 hat bei der Optik deutlich zugelegt, beim Gewicht dafür abgespeckt - er ist vier Zentimeter kürzer und 100 Kilogramm leichter als der Vorgänger.
Nicht optimal: hohe Ladekante
Die elegant hohe Hüftlinie hat aber auch Nachteile. Die Übersicht nach hinten ist nicht optimal, und mit knapp 72 Zentimeter erreicht die Ladekante eine Bandscheiben-unfreundliche Höhe. Der Gepäckraum geht mit 250 Litern für diese Klasse in Ordnung, ist allerdings 17 Liter kleiner als beim alten Mazda 2.
Beim Lackangebot gibt sich Mazda farbenfroh: Ob grün wie ein Grashüpfer, in warmes Gold getaucht oder in dunklem Blau lackiert - die Farbpalette ist für ein Auto des B-Segments erfreulich frisch.
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