Der neue Jeep Wrangler Rubicon kann vieles besser als seine Vorfahren, verleugnet aber seine Vergangenheit nicht.
Wer ein Papiertaschentuch braucht, fragt nach Tempo; jedwede dunkel-süße Brause lässt sich mit der Bitte nach einer Cola ordern - und sollte der erst vor kurzem vorgestellte Marketingplan von Volkswagen aufgehen, wird die vordergründig schlichte Umschreibung "Das Auto" zukünftig nur für Fahrzeuge aus Wolfsburg stehen.
Auch wenn wohl die wenigsten Wrangler in unseren Breiten abseits der Boulevards gefahren werden: Im Gelände ist er noch immer einer der Besten. (© Foto: Jeep)
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Jeep bleibt Jeep bleibt Jeep
Was für die Strategen am Mittellandkanal bislang nichts als ehrgeiziges Ziel ist, haben andere der Branche längst geschafft, denn: Der Begriff "Jeep" ist seit Jahrzehnten bereits übergeordneter Gattungsbegriff für alles, was ein Geländewagen ist oder sein will. Aber natürlich gibt es auch immer noch das Original - das heißt Jeep Wrangler und sieht sich in direkter Familientradition zum Ur-Jeep, der 1940 ursprünglich im Auftrag der US-Armee entwickelt worden war.
Nun also steht der Jahrgang 2007 zum Ausritt bereit - auf den ersten Blick noch immer gemacht für Großstadt-Cowboys und solche, für die die Talente dieses Autos beruhigend auf die nagende Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer wirken. Und vergleicht man den aktuellen Wrangler zum Beispiel mit der YJ-Baureihe - Kennzeichen: rechteckige Scheinwerfer -, die Ende der achtziger Jahre kam und tapfer durch Stadt, Land und Fluss rollte, hat sich viel getan. Obwohl irgendwie alles auf Anhieb so schön vertraut erscheint.
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