In der EU gibt es offenbar Überlegungen, Neuwagen von 2013 an mit einer Tempobremse auszustatten. Demnach sollen neue Autos aus Klimaschutzgründen nur noch 160 Stundenkilometer fahren dürfen.
Neuwagen sollen in der Europäischen Union ab 2013 mit einer Klima-Bremse ausgestattet werden und nicht mehr schneller als 162 Stundenkilometer (101 Meilen pro Stunde) fahren dürfen.
Europaweites Tempolimit? Nach den Plänen der EU soll kein Auto schneller als 160 km/h fahren dürfen. (© Montage: sueddeutsche.de/dpa)
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Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf ein Vorschlagspapier im Umweltausschuss des Europa-Parlaments.
Demnach sollen die Klimaschutzvorschriften für neu zugelassene Autos noch einmal erheblich verschärft werden.
Ausnahmen von der Tempobeschränkungen sollen dem Bericht zufolge nur für Polizei, Krankenwagen, andere hoheitliche Aufgaben oder Militärfahrzeuge gelten.
Der für 2012 geplante EU-Abgaswert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer soll ab 2020 auf 95 Gramm sinken.
Außerdem sollen die Autohersteller in Autoanzeigen, Plakaten und sonstigen Werbungen 20 Prozent der Werbefläche für Verbrauchs- und Abgasangaben reservieren müssen. Der Plan soll dem Bericht zufolge in der kommenden Woche im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments beraten werden.
Der Klima-Plan stamme vom britischen Europa-Abgeordneten Chris Davies und werde kommende Woche im Umweltausschuss des EU-Parlaments beraten, berichtet das Blatt. Der deutsche Europa-Abgeordnete Jorgo Chatzimarkakis (FDP) lehnte die Pläne ab. "Davon wären deutsche Autohersteller besonders betroffen. Das darf so nicht umgesetzt werden", sagte er.
(AP/AFP)
Retuschierte Stars
Mir scheint, dass wirkungsvolle Massnahmen zum Schutze der Menschen und der Umwelt nurmehr auf EU-Ebene moeglich sind. Obwohl im Prinzip kein grosser Anhaenger der europaeischen Einigung, sehe ich durchaus die Vorteile darin, dass Deutschland einige seiner Kompetenzen abgegeben hat. Angesichts der Groesse der EU hat das ewige Motto "erst die anderen, dann wir" nicht mehr soviel Bedeutung.
Ich bin in den letzten 6 Wochen unfreiwilligerweise 7500 km in Deutschland, österreich und Italien im PKW unterwegs gewesen. 160 km/h waren auf dem Großteil der zurückgelegten Strecken höchtens ein unerfüllter Wunschtraum. Die Klagerei über Tempolimits ist m.E. eine rein akademische Diskussion.
Zur CO²-Emission trägt der Straßenverkehr eh nur wenig bei. Ein Tempolimit könnte jedoch zur Sicherheit auf den Straßen beitragen, den nicht jeder, der viele PS bezahlen kann, kann auch damit richtig umgehen.
@-SUDE-:
danke für die Einschätzung ;-))
Was Wissenschaftler als Menschen unter politischen, witschaftlichen und pyschologischen Einflüssen als wissenschaftliche "Tatsachen"verkaufen oder was die Medien dann als solche transportieren ist die eine Sache, Erkenntnisse die nach streng wissenschaftlichen Grundsätzen gewonnen werden die andere.
Wo Fluggesellschaften Heerscharen von Mathematikern beschäftigen, die wg. Flugplanoptimierung wenigstens näherungsweise das vergleichsweise "simple" Handelsvertreterproblem lösen sollen (ein Handelsvertreter soll 50 Städte nacheinander bereisen, welche Besuchsreihenfolge der Städte hat die kürzeste Gesamtstrecke?) und hier mt bestehenden Rechnern und dem aktuellen mathematischen Wissenstand keine Chance haben, auf absehbare Zeit eine sichere(!) Aussage machen zu können, da wollen uns Wissenschaftler weismachen, sie wüßten, welche Auswirkungen das klimawirksame Verhalten der Menschen (was ist das eigentlich) in seinre unvergleichbar größeren Komplexität in 50 Jahren auf das Gesamt-Erdklima haben wird?
Lächerlich, es klappt ja nicht mal eine 1-wöchige Wettervorhersage.
Ich sage ja nicht, dass das ein Freibrief ist, ganz im Gegenteil: die Tatsache, dass wir eben NICHT wissen, was passierten wird, sollte uns zu allergrößtre Vorsicht anhalten.
Aber lassen Sie nicht zu, dass ein pseudowissenschaftlich-politisch-wirtschaftlicher Komplex (aus vielleicht ehrenwerten Gründen) uns manipuliert und für dumm verkauft
Ich bin ehrlich erschrocken und erschüttert, über eine vielzahl der Komentare hier. Sie zeigen wieder einmal das berühmte "aber an meiner Freiheit darf nicht gespart werden" Syndrom.
Mal ehrlich: Wäre es denn so schlimm wenn es nur noch Auto gäbe die 160km/h fahren könnten? Was wären denn die negativen Auswirkungen? Mal ganz konkret?
a) demjenigen der aus Spass gern schneller als 160 fährt, wird ein "Spielzeug" weggenommen.
b) dem Geschäftsreisenden der 10 min eher zu einem Termin fahren muss werden eben diese 10 min weggenommen
Positive Effekte können sein:
a) weniger Unfälle (nur ein einziger Toter weniger rechtfertigt meiner Ansicht nah diese Maßnahme schon)
b) weniger CO2 Ausstoss
c) voraussichtlich weniger Staus
d) voraussichtlich billigere Autos? (könnte doch sein :-))
Da der Benzinpreis eh weiter steigen wird, erledigt sich dieses Problem hoffntlich bald von selbst. EIne CO2 Steuer wird sicher auch noch kommen.
"In der EU gibt es offenbar überlegungen"
Wer wissen will, was hinter diesem Saure-Gurken-Stück steckt, möge die FAZ (online) lesen.
Obiger Satz entblößt die Oberflächlichkeit (nicht) stattgehabter Recherche. Wo ist "in der EU"? Was heißt "offenbar"? Und "überlegungen" mag es allenthalben "geben"; die Bild treibt das Seeungeheuer durchs Dorf, die SZ und der Spiegel hinterdrein.
Geht´s noch?
Paging