Die maximale Reichweite liegt bei rund 60 Kilometern - aber nur, wenn man nicht ständig voll Stoff gibt. Dennoch: Es reicht in der Regel für alle innerstädtischen Wege. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz zudem die Möglichkeit hat, den Roller an die Steckdose zu hängen, wird ohnehin nie ein Problem haben: Der volle Aufladevorgang dauert drei bis fünf Stunden, aber schon nach rund einer halben Stunde stehen 80 Prozent der Leistung wieder zur Verfügung.
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Freude macht eine andere Überlegung: Die Hersteller von E-Max versprechen Stromkosten von nur rund 50 Cent auf 100 Kilometer - die Pendlerpauschale von 30 Cent pro Kilometer, die der Staat Autofahrern gewährt, wirkt im Vergleich dazu geradezu obszön. Der etwas höhere Anschaffungspreis des E-Max ist so schnell wieder eingespielt.
Noch etwas anderes wird zunehmend eine Rolle spielen: Die Zeit, in der unsere Innenstädte für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gesperrt sein werden, wird kommen - und nicht jeder Autohersteller wird dann ein geeignetes Hybrid-Mobil im Angebot haben. Da kommt der E-Max gerade recht. Selbst wenn der Strom in Deutschland bislang nur zu rund 15 Prozent aus erneuerbaren Quellen kommt: Das Fahren mit dem E-Max verleiht trotzdem ein gutes Gefühl: Nichts verströmt CO2, nichts stinkt, nichts knattert, nichts lärmt. Und: Es macht Spaß.
Technische Daten: Akkutechnik: Silicon; Höchstgeschwindigkeit bis zu 45 km/h; Akku(-Kapazität) 4 x 12V/40Ah; Reichweite 45-60 km (Idealbdingungen dafür: 45-km/h-Version, Fahrergewicht ca. 75 kg, flache Landstraße, Durchschnittstemperatur 22° C); Motor: 13-Zoll-Nabenmotor; Leistung: 4000 Watt; Spannung: 48 Volt; Stromstärke: 45 Ampere (mit Booster: 80 Ampere); Ladezeit 3 - 5 Std.; Leistung in kW: 2,75 (mit Booster 3,85); Gewicht 151 kg
Preis: 2995,-- Euro (E-Max 90 S)
Weitere Infos: www.e-max-roller.de
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(sueddeutsche.de/gf/als)
Ich bewege mich seit mittlerweile 8 Jahren und 45.000km mit "50er"-Elektrorollern durch die Stadt und um die Stadt herum. Die einzigen wirklich gefährlichen Situationen waren dabei nicht beim Überholen, sondern durch Autos die ohne Beachtung der Vorfahrt aus Seitenstraßen dicht vor mir auf die Hauptstrasse gefahren sind. In beiden Fällen konnte ich gerade noch bremsen und ausweichen, was bei höherem Tempo vielleicht nicht mehr geklappt hätte.
Wer sich im Straßenverkehr ständig von allen und jedem bedrängt und bedroht fühlt und nur noch zitternd und mit vollen Hosen unterwegs ist, gefährdet sich und andere und sollte besser zuhause bleiben (zumindest aber öfters die Windeln wechseln :-).
Da ich gelegentlich auch mit einem 150er-Knatterstinkroller unterwegs bin, kann ich gut vergleichen und habe festgestellt, dass viele einfach aus Prinzip überholen, selbst wenn ich in der Stadt mal 70 und auf Landstraße über 100 fahre. Ebenso habe ich festgestellt, dass die höhere Endgeschwindigkeit im Berufsverkehr keinen meßbaren Zeitvorteil bringt (wenigstens auf meiner Arbeitsstrecke).
Für's Feeling wäre ein bißchen mehr Tempo als 45 aber trotzdem ganz nett. Eine Anhebung des Limits von 45 auf 60km/h für Elektrofahrzeuge (und zwar NUR für Elektro!) mit Versicherungskennzeichen wäre eine gute Fördermöglichkeit für diese Kategorie E-Fahrzeuge und würde den Steuerzahler keinen Cent kosten.
denn es wird ja von freundlichen Außerirdischen direkt in die Zapfsäulen gebeamt, nicht wahr?
Diese Auspuffgläubigen sind schon ein merkwürdiges Völkchen...
Ach so, Entschuldigung. Bei uns kommt der Strom ja aus der Steckdose anstatt aus Kohlekraftwerken. Hab' ich doch glatt übersehen.
Menschen, die in Großstädten leben, eine Reichweite von maximal (!) 60 km völlig ausreichend ist. Hier auf dem Land, dazu noch gebirgig mit Steigungen von 20% ist das einfach zu wenig. Selbst die Rückgewinnung der elektrischen Energie beim Bremsen und Bergabfahren macht dies nicht wett.
100 km Reichweite, und das nicht maximal sondern durchschnittlich, wären in meinen Augen sinnvoll.
"Man lese den Artikel bitte genau: "Die Hersteller von E-Max versprechen Stromkosten von nur rund 50 Cent auf 100 Kilometer". Es geht also nicht um die Gesamtkosten."
Äh, hallo? Bitte lesen Sie den Artiekl mal genauer, auch Seite 2:
"Die Hersteller von E-Max versprechen Stromkosten von nur rund 50 Cent auf 100 Kilometer - die Pendlerpauschale von 30 Cent pro Kilometer, die der Staat Autofahrern gewährt, wirkt im Vergleich dazu geradezu obszön."
Also, hier werden in unseriöser und irreführender Weise die reinen Stromkosten des Rollers mit der Pendlerpauschale, die die Gesamtkosten für den Fahrer abdecken soll, verglichen. Genau das habe ich kritisiert.
Paging