Mercedes-Benz hat ein neues Konzept für kompakte Elektroautos, das das Versprechen weiterer Reichweiten einlöst: Einmal aufgeladen, fahren diese 600 Kilometer weit - und das teilweise emissionsfrei.
Vielfach wurde die deutsche Automobilindustrie in den letzten Monaten wegen Ihrer Rückständigkeit hinsichtlich emissionsarmer Antriebe und Ihres Beharrens auf konventioneller Antriebstechnik gescholten.
BlueZero E-Cell Plus heißt dieses Modell von Mercedes-Benz. Mit dem Elektroauto wollen die Schwaben die Kundenanforderungen an nachhaltige Mobilität erfüllen. (© Foto: Pressinform)
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Die Industrie gelobte Besserung und langsam kommt Bewegung in die Sache. Nach und nach werden erste tragfähige Konzepte alltagstauglicher Elektromobilität vorgestellt. Eines dieser Konzepte wurde jetzt von Mercedes-Benz gezeigt. Der BlueZero E-Cell Plus gehört zur Familie der modular aufgebauten Elektroautos von Mercedes-Benz, mit denen die Schwaben alle künftigen Kundenanforderungen an nachhaltige Mobilität erfüllen möchten.
Alle drei BlueZero-Modelle fahren klassentypisch mit Frontantrieb. Die flexibel kombinierbaren Antriebskomponenten wurden in einem modularen Baukastensystem zusammengefasst. Kernstück dieser Technologie sind die flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Akkus mit bis zu 35 kWh Energieinhalt.
Schnelle Ladung
Bei der schnellen Standardladung mit einer Ladeleistung von 20 kW kann der 18 kWh starke Hochenergie-Lithium-Ionen-Akku des BlueZero E-Cell Plus innerhalb von rund 30 Minuten Energie für 50 Kilometer Reichweite speichern.
Die komplette elektrische Reichweite von 100 Kilometern fordert eine Ladezeit von etwas mehr als einer Stunde. Bei der Standardladung an einer handelsüblichen Steckdose mit 3,3 kW beträgt die Ladezeit circa sechs Stunden.
Ein weiterer Glanzpunkt ist der kompakte, 100 kW starke Elektromotor (Dauerleistung: 70 kW). Das maximale Drehmoment von 320 Nm steht ab der ersten Umdrehung zur Verfügung und übertrifft den Wert eines heutigen V6-Benziners bei 2500/min.
Höchstgeschwindigkeit begrenzt
Das reicht für eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in weniger als 11 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist, im Sinne einer optimalen Reichweite und Energieeffizienz, allerdings elektronisch auf 150 km/h begrenzt.
In dem BlueZero E-Cell Plus ist der Elektroantrieb mit einem zusätzlichen Dreizylinder-Turbobenziner, "Range Extender" genannt, kombiniert. Der kompakte, 50 kW starke Verbrennungsmotor ist im Bereich der Hinterachse untergebracht und kann die Batterie während der Fahrt aufladen.
Damit wird dem wesentlichen Nachteil aller elektrisch angetriebener PKWs begegnet, nämlich ihrer geringen Reichweite. Das bereits Anfang dieses Jahres in Detroit vorgestellte BlueZero E-Cell-Modell mit rein batterie-elektrischem Antrieb, fährt mit einer Batterieladung leider nur 200 Kilometer weit.
Geringer CO2-Ausstoß
Das Konzept des BlueZero F-Cell mit Brennstoffzelle erzielt schon eine elektrische und damit ebenfalls emissionsfreie Reichweite von rund 400 Kilometern. Der jetzt vorgestellte BlueZero E-Cell Plus mit Elektroantrieb und zusätzlichem Verbrennungsmotor als Stromgenerator erzielt eine Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometern, davon bis zu 100 Kilometer rein elektrisch.
Die höhere Gesamtreichweite wird so zwar zulasten der emmisionsfreien Reichweite erreicht. Durch den CO2-Bonus für den batterieelektrischen Fahrbetrieb erreicht das Fahrzeug einen CO2-Ausstoß von lediglich 32 Gramm pro Kilometer.
Lesen Sie auf der zweiten Seite, wodurch sich die BlueZero-Modelle von anderen Elektroautos unterscheiden.
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FC Bayern nach dem verlorenen Finale
"Wo sind denn die tollen japanischen Hybriden? "
Die stehen beim Autohändler. In Deutschland aber wesentlich weniger Modelle als z.B. in Japan, wo es auch Vans in der Größe des Toyota Previa längst mit Hybridantrieb gibt.
"Wer kauft so ein Auto? "
Japaner, Amerikaner und andere Leute in Ländern, wo Diesel nicht so beliebt sind.
"Wo sind denn die Emmissionen die bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken oder Atomreaktoren entstehen angegeben? "
Auf jeder Stromrechnung - man sollte sie halt lesen können.
"Warum bringt denn keiner einen kleinen Hybriden? "
Wie klein darfs denn sein? Der Insight ist schon Kompaktklasse, auch der Auris soll demnächst mit Hybrid rauskommen ebenso wie der Honda Jazz (Fit).
"Ganz einfach - weils technisch nichts bringt. Das Mehrgewicht eines zweiten Motors und des Batteriesatzes frisst den Minderverbrauch im E-Modus wieder auf bei den bisherigen Modellen. "
Diese Behauptung wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer, wie jeder auf www.spritmonitor.de anhand ECHTER Verbrauchszahlen nachlesen kann.
"Ein BMW 520d hat laut einem Praxistest der englischen Times (Fahrt von London nach Genf) geringere Emmissionen als der vielgepriesene Prius.
http://www.timesonline.co.uk/tol/driving/used_car_reviews/article3552994.ece "
Äpfel und Birnen und Diesel und Benziner zu vergleichen ist auch ebenso beliebt wie unsinnig.
Mit dem Diesel-Hybrid von Peugeot erübrigen sich solche Vergleiche demnächst, auf den Vergleichstest mit dem 520d bin ich jedenfalls schon gespannt.
"Also bitte Leute - nicht einfach Schlagwörter nachblubbern"
Eine sehr gute Idee, warum sich franeu nicht daran hält kann er/sie sicher selbst am besten erklären. Bremsenergierückgewinnung und "leichtere" Akkus gibt es jedenfalls schon längst: ersteres ist schon seit über 10 Jahren Standard, und mit Li-Akkus auf E-Antrieb umgerüstete Benziner wiegen nur marginal mehr als das Originalmodell.
Wenn es um Neuigkeiten geht, dann weint man in Deutschland gerne "dem Alten" hinterher.
Dem Elektroauto gehört die Zukunft, ob man es wahrhaben will oder nicht. Ob es jetzt Schwierigkeiten mit Batterien gibt oder nicht. Warum hat man denn noch keine besseren Batterien? Weil man hier zu wenig geforscht hat. Woanders hat man sich mehr Mühe gemacht. Batterien der Zukunftsautos werden keine deutschen Produkte sein, das steht schon mal fest, das hat man hier verschlafen. Warum dann auch immer darüber geschmunzelt wird, dass man die Batterie an den "Tankstellen" aufladen muss, zeugt davon, dass man sich zu wenig damit auseinandergesetzt hat. Wenn man heute tankt, was passiert dann? Wartet man, bis der Sprit raffeniert wurde und füllt dann seinen Tank auf, oder füllt man den fertigen Sprit rein?
Man füllt auf und fährt los. Aber so wird es auch bei Elekroautos funktionieren müssen. Was eben fehlt, ist eine gute Batterie. Man fährt eine "Tankstelle" an, tauscht die leere Batterie gegen eine aufgeladene aus und fährt weiter, bis eben zur nächsten Füllung. Also es geht weniger darum, dass ein Elektroauto keine ausreichenden technischen Voraussetzungen mitbringt, sondern, dass man sich hier zu schwerfällig vom althergebrachten trennt, wenn überhaupt. Die Deutschen sind technikfeindlicher als sie sich das selbst eingestehen wollen. Früher hat man im Zusammenhang der Vorstellungen der Grünen immer wieder gerne gesagt, man will doch nicht zurück ins Steinzeitalter, aber msn hat nicht mitbekommen, dass man selber am "Alten" hängt und somit an Zukunftsideen nichts gutes findet.
Die Idee ist zwar gut, aber absolut nicht neu. Wer hat's erfunden????
Mercedes bestimmt nicht.
[Zitat]
"Mercedes-Benz hat ein neues Konzept für kompakte Elektroautos, das das Versprechen weiterer Reichweiten einlöst"
[/Zitat]
Da rollen sich ja die Fußnägel. Neues Konzept: Ein "Range-Extender". Ich fass' es nicht!
Dieses Konzept ist so alt, dass es sich sogar schon in Serien kaufen lässt. Natürlich nicht beim "guten Stern auf allen Strassen", die baggern lieber den nächsten Blaumilchkanal ("Kraft trifft Raum"). Lieber Herr Bast, etwas Recherche hätte wohl nicht geschadet. Oder lieber doch die MB-Pressemappe einscannen?
DW
man kann es ja gar nicht oft genug sagen: In Raffinerien wird immer Benzin und Diesel hergestellt - das geht gar nicht anders. Und weil das Zeug eben da ist, wird man es auch nicht wegschütten sondern als Treibstoff nutzen.
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