Dafür bekommt man leicht und locker einen Porsche 911 oder einen Mercedes SL. Die sind deutlich besser verarbeitet, praktischer und bequemer - verfügen jedoch nun mal über keinen Elektroantrieb. Denn nach wie vor ist der Tesla Roadster das einzige ernst zu nehmende Auto, das allein von elektrischer Energie angetrieben wird. Die Akkus liegen dort, wo beim Basismodell aus dem Hause Lotus der Benzinmotor liegt. Tesla gibt auf den Akku-Pack, der mit Handytechnik arbeitet, eine Garantie von 100.000 Meilen - umgerechnet 160.000 Kilometern.

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Doch ein hoher Preis und entsprechende Exklusivität haben gerade in Kalifornien ihren besondern Reiz. Einen Range Rover, einen Mercedes SL oder einen Bentley Continental hat in Beverly Hills oder West Hollywood sowieso schon jeder. Da kommt ein visionäres Zukunftsmodell im Kleid eines britischen Sportwagens gerade recht. Besonders wenn sich der coole Roadster durch den Elektromotor nahezu lautlos fortbewegt und nicht mit dem wenig ansehnlichen Design des Vorzeige-Hybriden Toyota Prius belastet ist.

Die meisten Kunden, die sich für einen Tesla Roadster entschieden haben, bewegen auch noch zahlreiche andere hochpreisige Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark und haben kein Problem damit, die Anzahlung von 60.000 Dollar zu überweisen. Robert ertwa, der zusammen mit seinem Sohn gerade im Tesla eine längere Runde über den Highway 405 Richtung Norden dreht, ist heute mit einem silbernen Mercedes SL 65 AMG aus San Diego angereist. Dessen Preis: mehr als 240.000 Dollar.

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(sueddeutsche.de/Pressinform/gf)