Der sonnengebräunte Robert ist zusammen mit seinem Sohn aus dem weiter südlich gelegenen San Diego nach LA gekommen. "Ich habe mir schon einen Roadster bestellt", sagt der Mittfünfziger: "Einen roten. Heute wollte ich nochmals eine Probefahrt machen. Ich habe neun andere Autos. Aber so cool ist keiner."

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So wie Robert sehen es gerade in gut betuchten Kreisen eine ganze Reihe von Kunden. Viele kommen aus dem benachbarten Beverly Hills oder Bel Air, andere reisen sogar aus Asien nach Los Angeles, um eine Testrunde zu drehen und sich von den Stärken des Roadster zu überzeugen. "Nur wer auch wirklich ein Auto kaufen möchte, darf eine Probefahrt machen", räumt Jeremy Snyder ein. "Anders ist das gar nicht machbar."

Normalerweise stehen vier Fahrzeuge in dem puristisch gestylten Verkaufsraum, der in den Farben grau, weiß und rot gehalten ist. Wegen mehrerer Events ist heute nur ein einziger fahrbereiter Testwagen verfügbar. Ein Roadster ist bei einem Golf-Event, ein zweiter zur landesweit ausgestrahlten Morgenshow auf CBS ausgeliehen. "Das Medieninteresse ist riesig", sagt Snyder: "Wir kommen kaum nach."

Der 3,95 Meter lange und knapp 1,4 Tonnen schwere Roadster ist für das, was er bietet, alles andere als günstig. Der Basispreis inklusiv Mikroausstattung liegt bei 109.000 US-Dollar. Wer Selbstverständlichkeiten wie Soundsystem mit Navigationsfunktion, ein Hardtop, Metalliclack oder bequeme Komfortsitze in ihm sehen möchte, liegt bei fast 120.000 US-Dollar.

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