Es gibt schlechtere Adressen als 11163 Santa Monica Boulevard im Norden von Los Angeles. Im Mai eröffnete hier der erste Tesla-Händler - seither geben sich aus aller Welt anreisende Kunden die Klinke in die Hand.
"Pro Tag kommen 15 bis 120 potenzielle Kunden", erzählt Verkaufsleiter Jeremy Snyder, "die sich für den Tesla Roadster interessieren. Die eigentlichen Kunden sind zwischen 25 und 75 Jahre alt. Doch viele Interessenten bringen ihre Kinder mit. Die Kleinen sind absolut begeistert vom Tesla Roadster." So präsentiert sich der weltweit erste Tesla-Showroom trotz überschaubarer Dimensionen und stilecht in der Nähe des Starsbucks-Coffeshops gelegen, als Mischung aus Autohaus, KFZ-Werkstatt, Erlebnisparadies - und Museum.
Der weltweit erste Showroom: die Tesla-Filiale in Los Angeles (© Foto: Pressinform)
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1100 Bestellungen liegen vor
Die Leute kommen, fragen und staunen. Ein echter Sportwagen mit 185 kW/248 PS, der cool aussieht und den Spurt 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden schafft? Echt mit Elektromotor? Das hat es bisher noch nicht gegeben. Die Reichweite gibt Tesla mit mindestens 350 Kilometern an. In 3,5 Stunden ist der Akku danach wieder voll. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 200 km/h. Da strahlen die Amerikaner - auch wenn man in den Staaten erlaubterweise kaum mehr als 120 km/h fahren kann.
Lange war der professionelle Elektro-Umbau der Lotus Elise von Experten und den großen Autoherstellern verspottet worden. Doch die die Mischung aus Sportlichkeit, Fahrspaß und Elektroantrieb ist längst keine Illusion mehr. Die ersten Modelle des Tesla Roadster sind verkauft und ausgeliefert. Jeremy Snyder: "Es liegen weitere 1100 Bestellungen vor. Die Wartezeit liegt derzeit bei mehr als einem Jahr. Wir fahren die Produktion erst sehr langsam hoch." Derzeit laufen im Tesla-Werk in San Carlos wöchentlich gerade mal 15 Fahrzeuge vom Band. Im November sollen es immerhin schon 25 sein.
Noch ist der Showroom am Santa Monica Boulevard der einzige seiner Art und nahe des Highway 405 ein entsprechend großer Anziehungspunkt. Doch noch im Juli soll der zweite Shop in der Nähe des Stammwerkes im Silicon Valley folgen. Spätestens Anfang 2009 will Tesla weitere Händlerbetriebe in den Metropolen New York, Chicago, Miami und Washington D.C. eröffnen. Schließlich soll mittelfristig nicht nur der Tesla Roadster, sondern auch die angekündigte Elektrolimousine Tesla S seine Abnehmer finden. Die wurde kürzlich für das Jahr 2010 in Aussicht gestellt.
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Gewalt in Syrien
Das wäre doch ein Fortschritt!
Dann wird es endlich Zeit, daß der neue republikanische Präsident seine Versprechen wahr macht und Kernkraftwerke baut.
Es muss ja schließlich voran gehen auf der Welt. Rückschritt bleib nur D vorbehalten.
Und keiner weiss wie sich die Akkus bei einem Unfall oder Überhitzung verhalten. Manche sagen "mit einem lauten Knall".
Teures Spielzeug, nutzlos für die meisten.
Die genauen Werte müßte ich erst suchen aber ich schätze, je nach Fahrweise braucht der Tesla zwischen 15-25kWh / 100km. Für den Rest der "Modellrechnung" genügt jetzt ein Blick auf die eigene Stromrechnung.
Vergleichswerte: Renault Twingo elettrica 16,5kWh/100km | Citroen Saxo electrique 18kWh/100km | Elektroroller EVT168 5kWh/100km | city-el ~6-8kWh/100km
Auch die ersten Benzinkutschen waren nur etwas für betuchte Herren, der Rest fuhr Bahn oder setzte sich auf einen passenden Vierbeiner. Einige von diesen weniger Betuchten haben auch sicher damals schon neidzerfressen was von "Benzin kommt ja bekanntlich aus der Apotheke." gestammelt...
Dass der Tesla mit Handyakkutechnik arbeitet ist übrigens Unsinn, verwendet werden 18650-Rundzellen wie sie auch in Notebooks/Laptops eingesetzt werden, aber nicht in Handys (wer möchte schon ein 2cm dickes Handy?).
PS: Mein Elektroroller war viel billiger als der Tesla und hängt gerade an der Steckdose, da wo bekanntlich der Strom herkommt :-)
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