Von Stefan Grundhoff

In Europa hängt Chrysler nach der Scheidung von Daimler in der Luft. Neue Modelle sind Fehlanzeige. So muss sich der US-Hersteller mit der Auffrischung des Dodge Caliber behelfen.

Außerhalb von Nordamerika hat sich der Dodge Caliber zum meistverkauften Modell der Chrysler Group entwickelt. Die Mischung aus SUV und Kompaktlimousine bekommt zum neuen Modelljahr ein neues Triebwerk. Der bekannte Pumpe-Düse-Diesel aus dem Hause Volkswagen hat ausgedient und wird von einem neuen 2,2 Liter großen Commonrail-Diesel aus dem Hause des ehemaligen Ehepartners Daimler abgelöst.

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Das neue Vierzylindertriebwerk aus dem Mercedes-Regal schafft nicht nur die Euro-5 Abgasnorm, sondern hat mit nun 120 kW/163 PS auch 16 Prozent mehr Leistung als bisher. Das maximale Drehmoment von 320 Nm blieb dabei nahezu gleich. Der Motor ist wie bisher mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe kombiniert.

Den Durchschnittsverbrauch gibt Chrysler mit 5,8 Litern Diesel auf 100 Kilometern an. Durch die Mehrleistung stieg die Anhängelast des Dodge Caliber auf 1,5 Tonnen. Überarbeitet zeigen sich ebenfalls die beiden Benzinversionen. Zwei Vierzylinder mit 2,0 und 2,4 Litern Hubraum leisten jetzt 115 kW/156 PS bzw. 125 kW/170 PS.

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