Von Von Stefan Grundhoff

Den Zeitsprung zurück in die Zukunft konnte 1985 nur ein Auto möglich machen: der DMC DeLorean - dank Steven Spielberg. Heute ist der DMC ein begehrtes Sammlerstück.

Wäre die Teeny-Trilogie "Zurück in die Zukunft" nicht so ein Erfolg geworden - kaum jemand würde sich noch an den DMC DeLorean erinnern. Ein Auto, das keiner so richtig brauchte, kaum einer wollte und mehr fixe Idee als ernsthafter Sportwagen war. Michael J. Fox machte den müden Krieger über Nacht zur Legende.

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John Zachary DeLorean: erst Vizechef von GM, dann verwirklichte er mit dem DMC DeLorean seinen Traum vom eigenen Sportwagen. (© Foto: DMC DeLorean)

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Mehr fixe Idee als Sportwagen

Abgesehen von seinem charismatischen Äußeren aus rostfreiem Edelstahl ohne Lackierung, der Keilform und dem unverkennbaren 80er Jahre-Design hatte der Wagen nur wenig zu bieten. Anders als im Film sorgte auch keine Mischung aus Atom- und Elektroantrieb für den sportlichen Vortrieb, sondern nur ein müder Renault-Sechszylinder.

Dabei hätte der Flux-Kompensator aus dem Film sicher für etwas mehr Pfeffer als der träge V6 mit gerade einmal 96kW/132 PS gesorgt. Die Motorisierung des Serien-DeLorean erwies sich ohne Flux denn auch als wenig glücklich. DeLorean wollte GM nicht, Ford wollte DeLorean nicht - und so gab es eben französische Motoren. Nachdem den 1,3 Tonnen schweren Hecktriebler zuerst ein Citroen-CX-25-Triebwerk befeuerte, gab es schließlich einen 2,8 Liter großen V6 aus der Kooperation von Peugeot, Renault und Volvo.

Die Geschichte des DMC DeLorean begann im Jahre 1975, als der ehemalige GM-Vizepräsident John Zachary DeLorean, seinen Traum von einer eigenen Sportwagenfirma wahr werden ließ und De Lorean gründete. Mit seiner extrem flachen und durch die Edelstahloberfläche ungemein futuristisch wirkenden Karosserie erinnerte der DeLorean DMC-12 eher an ein Raumschiff denn an einen Sportwagen.

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