Sie galten als Krönung der Diesel-Kunst. Doch die aufgeladenen und bärenstarken V8-Diesel könnten schon bald der Vergangenheit angehören: Kraftvolle und sparsamere Sechszylinder machen ihnen das Leben schwer.
Fast jeder Premiumhersteller hat sie mittlerweile im Portfolio: Gleichermaßen imageträchtige wie PS-starke Dieselmotoren verfügen seit längerer Zeit nicht nur über sechs, sondern auch gerne über acht Brennkammern. Wer meint, mit einem 230 PS starken Dreiliter-Diesel mit sechs Zylindern sei man schon bärig unterwegs, der hat noch keinen V8-Diesel bewegt.
V8-Dieselmotoren - bald nicht mehr nötig? (© Foto: Audi)
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Der Achtzylinder-Diesel im Mercedes S 420 CDI säuselt in einem Moment dezent vor sich hin - um im nächsten geradezu zu explodieren. Das gewaltige Drehmoment von über 700 Nm presst einen unnachgiebig in den Fahrersitz. Aus vier Litern Hubraum holt der schwäbische Langhuber 235 kW/319 PS und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Ins gleiche Horn stoßen Hersteller wie Audi, Volkswagen, Range Rover und BMW.
Noch.
Audi hat seit zwei Jahren - neben dem prächtigen 3.0 TDI mit mittlerweile 240 PS und über 500 Nm Drehmoment, dem Volumendiesel für die größeren Modelle- auch einen V8-Diesel im Angebot. Mit 240 kW/326 PS liegt die Leistung von A8 4.2 TDI und Q7 4.2 TDI sogar noch über der der bulligen S-Klasse.
Die Krone der Ingenieurskunst aber scheint der BMW 745d zu sein. Aus 4,5 Litern Hubraum holt er in der bald auslaufende 7er der Baureihe E65 eindrucksvolle 242 kW/330 PS. Doch BMW und sein Vorstandsvorsitzender Reithofer haben den Achtzylinder-Dieseln erst einmal die rote Karte gezeigt. Der V8-Diesel schaffte so nicht einmal den Sprung in den betont sportlichen X5 der aktuellen Generation. Ein wichtiger Grund: Der Sechszylinder-Diesel verbraucht mindestens drei Liter weniger auf 100 Kilometern.
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Rekord in Deutschland
Weder Motorjournalisten noch Automobilindustrie haben es begriffen. Die Journalisten schwärmen den Menschen vor, wie toll 400 PS und 500 NM sind, die Industrie entwickelt. Nur haben die Scheichs und andere immer weniger ÖL. Die industrie hat überhaupt kein Konzept mit was für Produkten sie überleben will, wenn sich die Menschen in 10 Jahren um die letzten Tropfen zu schlagen beginnen. Letztendlich darf man nicht vergessen, dass es viele Produkte des modernen Lebens ohne Erdöl nicht gäbe und dass diese wichtiger sind als das Öl zu verbrennen. Irgendwo fehlt da die Intelligenz. Was nützt ein tolles Sonderangebot, Luxusauto mit 800 PS Klappdach und Ledersessel, Klimaanlage mit Bar und Fernseher, wenn man damit mangels Sprit nicht aus der Garage kommt.
... das Redaktions-Rotschwänzchen war wieder unterwegs ;-))
... sei die Website der Verursacher, press-inform-Punkt-com, empfohlen. Dort heißt es wörtlich:
"Die Journalisten von press-inform arbeiten überaus engagiert, kompetent und verläßlich. Durch langjährige Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Journalismus verfügen die Mitglieder des Redaktionsteams über ausgezeichnete Kontakte.'"
Dieser Selbstentlarvung ist nichts hinzuzfügen
widerliches PS-Geprotze mein sechsjähriger Sohn hat mich grad gestern gefragt, ob es wohl noch Autos zu fahren gibt, wenn er groß ist möglicherweise nicht, aber er kann ja dann die Angeber von heute fragen, die 2008 den Sprit hektoliterweise in Stadtverkehren verbliesen, um ihre 85 kg Biomasse von 2,5 T mit 600 nM von Ampel zu Ampel zu peitschten.
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