Mercedes muss das Ruder herumreißen - und die beste Werbung sind bekanntlich gute Produkte. Ein Überblick über Stärken und Schwächen des aktuellen Modellprogramms.
Die wichtigsten Modelle in der Daimler-Palette sind jünger denn je. Kernmodell ist und bleibt die Mercedes E-Klasse - und die kam gerade erst frisch auf den Markt. Nach der Limousine wurden Coupé und Kombiversion nachgezogen, das neue Cabrio startet im Frühjahr. Nur: Die Kunden der E-Klasse sind zwar treu, aber nicht die jüngsten. In Sachen Komfort und Sicherheitsausstattung setzt die E-Klasse Maßstäbe, doch bei den Motoren hinken die Stuttgarter nach wie vor hinterher. Neue Vierzylindertriebwerke für Diesel und Benziner täuschen nicht darüber hinweg, dass gerade bei den Sechszylindern nach wie vor einiges im Argen liegt. Für den so wichtigen chinesischen Markt bringt Mercedes auch eine Langversion der E-Klasse heraus. Spät zwar, aber das sichert immerhin Marktanteile im Land des Booms.
Mercedes SLS: endlich wieder ein paar Punkt fürs Image geholt (© Foto: oh)
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Nicht neu, aber frisch herausgeputzt hat sich zum Sommer die Mercedes S-Klasse. Viel getan hat sich leider nur unter dem Blech. Vom Image her ist sie das Aushängeschild der Schwaben, sogar der Primus einer ganzen Klasse - auch wenn der noch junge BMW 7er und der im Februar neu auf den Markt kommende Audi A8 die S-Klasse in vielen Bereichen hinter sich lassen. Vom betagten Spardiesel S 350 CDI über den neuen Hybriden S 400 Hybrid bis zu den Topmodellen S 65 AMG und S 600 - alles ist möglich. Das neue Modell mit neuem Styling kommt aber wohl frühestens 2012.
Die Mercedes C-Klasse ist immer noch eines der besten Autos in der Mittelklasse. Doch in Sachen Motor und Antrieb brachte die C-Klasse zum Marktstart kaum Neues. Sie ist weniger dynamisch als der 3er BMW und weniger chic als der Audi A4. Hier hätte man in Sachen Interieuranmutung und Motorisierung einfach mehr erwartet. Die betagten Coupé- und Cabrioversion mit dem CLK-Label hat man unlängst eine Klasse höher beim neuen E-Modell angesiedelt. Die C-Klasse der nächsten Generation muss einfach mutiger werden, auch das T-Modell ist zu langweilig. Ob's hilft, dass die Produktion der Generation zum Teil in die USA verlegt wird?
Licht und Schatten hinterlassen die Einstiegsmodelle A- und B-Klasse. Während die Mercedes B-Klasse mit ihrem guten Platzangebot im Fond und einer großen Variabilität auf vielen Märkten erfolgreich unterwegs ist, steht die A-Klasse nach wie vor im Abseits. Geläutert von der schlechten ersten Generation ist sie im Sachen Design und Verarbeitung besser als zuvor, spricht jedoch kaum Aufsteiger an, bei Mercedes einzusteigen. Die Konkurrenz setzt mit Modellen wie dem Audi A3 / A3 Sportback auf schmuck und stylig, andere wie der 1er BMW proklamieren Sportlichkeit und Effizienz. Die breite Masse fährt schlicht und einfach VW Golf, Opel Astra oder Ford Focus. Hier muss bei der neuen A-Klasse-Generation einfach etwas passieren. Gegen Bestseller wie den Mini oder den neuen Audi A1 hat man noch kein Mittel parat.
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FC Bayern nach dem verlorenen Finale
wo stottert der DAIMLER
An vielen Baustellen, er ist förmlich umstellt
schlechtes Design, nach Peter Pfeiffer kam eine junge Designer Generation ans Ruder, die nicht über das Talent wie z.B. ein da Silva verfügt, allerdings politisch gut intern spielt
und sich in Szene setzt. Die aktuelle E Klasse sieht durch die zu scharfen Kicke und Sicken, wie aus zu dünnem Blech hergestellt.Das gefühl von Solidität konnte nicht erzeugt werden.
ein Chef der eben genau das nicht bemerkt hat, und diese "Player" weiterwurschteln lässt, da er selbts im Vgl.zu einem Steve Jobs über keinerlei Stilempfinden verfügt.
massive Qualitätsprobleme seit der dritten E Klasse.Ein steter Niedergang, siehe Pannenstatistiken
miese Modellpolitik.Die R Klasse ist längst tot.Sie wurde nie so gut wie das Konzept
wenn also schon die "Hardware", der Markenkern leidet, muß das Marketing und zuallererst das Brandmanagement doppelt gute Arbeit leisten.Mann erinnere sich an Apple und langsame Motorola Prozessoren.Trotzdem gelang es Apple durch furiose Kunstücke die Zeit bis zum Intel Switch durchzuhalten.Jung von Matt und das Mercedes Brandmanagement sind hierzu unfähig.
in Kombination mit der Wirtschaftskrise geht es damit an die Substanz des Unternehmens.
Nette Bestandsaufnahme, in dieser konsequenten Art und Weise würde ich mir eine solche auch mal von anderen Marken wünschen...
Nunja, ich bin eigentlich ein Fan der Marke, teils aber auch enttäuscht.
Ich finde es trotzdem noch etwas besonderes Mercedes zu fahren. Vor allem als Privatfahrer. Als Firmenwagen verlieren die Autos ihren Charme. Sie wirken wie ein schwarzer Anzug dem man ansieht dass er teuer war,...wie alle anderen Anzüge halt auch...
Die R-Klasse wird zu unrecht verschmäht. Sie ist ein sehr schön zu fahrendes Auto das etwas hat was ich bei den meisten anderen vermisse: Gelassenheit und eine geschmeidige Federung die einem in einem großen Auto das Gefühl gibt auch ein großes Auto zu fahren.
Und der CLS verkauft sich übrigens sehr gut. Außerdem wird das Design auch von anderen Marken kopiert.
BMW bereut den Roll-Out des GTs denke ich jetzt schon,teuer in der Herstellung,nicht besonders schnell, gar nicht sparsam und ohne Image...
Der 5er ist stinklangweilig, genauso wie der Astra und der A8. Die Krise zeigt Wirkung.
Mercedes sollte wieder massiv durch Qualität und Zuverlassigkeit sowie einem Bekenntnis zum deutschen Standort auffallen!!
Es ist schon erstaunlich, wer aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis in den 70er Jahren mit einer S-Klasse angefangen hat und heute bei der C-Klasse gelandet ist.
Verglichen mit dem Familieneinkommen sind die Fahrzeuganschaffungskosten ins Utopische gestiegen. Betrachten wir den technischen Firlefanz und das damit gestiegene Leergewicht der Fahrzeuge, dann kommt man ins Staunen.
Wo ist der Fortschritt? Nach wie vor gurken wir mit Hubkolbenmotoren herum - und diese Fantasielosigkeit der Hersteller gilt allgemein und nicht nur für Daimler Benz.
Meine persönliche Konsequenz: beim nächsten Neukauf kleiner, feiner, ohne überflüssige Gimmicks - und mit Sicherheit kein Mercedes mehr.
Mercedes möchte Premium verkaufen, aber die produzierten Fahrzeuge rosten heute schneller als die Fiats in den 70ern. Und ich möchte ganz bestimmt keinen Wagen fahren bei dem ich jederziet damit rechnen muss das ein Federbein ab fällt.
Alfa qualitativ gleich gut????? In welcher Traumwelt wohnen sie denn? Zugegeben designtechnisch gehört Alfa zur absoluten Oberklasse, was die Qualität, den Kundenservice, Reperaturzeiten und Ersatzteilversorgung anbelangt bewegt man sich aber deutlich schlechterem Niveau als europäische/japanische Fahrzeuge.
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