Der aktuelle Jahresbericht des Kraftfahrt-Bundesamtes listet auf, in welchen Bundesländern die diversen Automarken ihre meisten Kunden haben.

Der Hecht im Karpfenteich kommt - natürlich - aus Wolfsburg. In fast allen Bundesländern dominiert VW mit Bestandsanteilen von 20 Prozent und mehr, in den neuen Bundesländern etwas weniger. Dafür erzielte der größte deutsche Automobilhersteller in Niedersachsen einen Spitzenwert: 29,4 Prozent.

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Wie zu erwarten war: BMW, Mercedes und VW sind natürlich an ihren Standorten stark, die preiswerten Firmen haben ihre Stärken eher im Osten. (© Grafik: sueddeutsche.de)

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In Bayern hat BMW mit 9,8 Prozent zwar im Bundesvergleich erwartungsgemäß die Lederhosen an, wird aber von Opel (13,2) durchs Dorf gejagt. Mercedes landet hier gar nur auf Platz vier (9,2 Prozent), aber noch vor Audi (8,1). Dass Mercedes dafür in Baden-Württemberg ein Schwergewicht darstellt (12,7 Prozent), ist wenig überraschend.

In den östlichen Bundesländern wiederum sind die Importmarken überproportional vertreten. Renault hat beispielsweise zusammen mit seiner Tochtermarke Dacia den höchsten Bestandsanteil in Sachsen (8,2 Prozent), Mitsubishi ist in Mecklenburg-Vorpommern gut vertreten (2,9 Prozent), während Skoda in Sachsen-Anhalt beliebt ist (4,5 Prozent).

Der schwedische Autobauer Volvo wiederum hat seine Stärken in Hamburg (1,7 Prozent), Bremen und Schleswig-Holstein (jeweils 1,6 Prozent), während die Saarländer auch ein Faible für ihre französischen Nachbarn haben - Peugeot kommt hier auf 11,8 Prozent.

Und noch eine Zahl: Insgesamt waren in Deutschland zum 1. Januar 2007 rund 55,5 Millionen Kraftfahrezeuge zugelassen, davon 46,6 Millionen Pkw.

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