Detroit 2010: Ford Focus Das McDonald's-Prinzip

Keine Extrawürste mehr: Ford will in Zukunft alle Modelle auf globalen Plattformen entwickeln. Der neue Focus wird so das erste Weltauto der Blue-Oval-Marke.

Von Sebastian Viehmann

Kantige Flanken, hohe Hüftlinie, geschlitzte Scheinwerfer - der neue Focus setzt das "Kinetic Design" von Ford konsequent fort. Vor allem von der Seite macht der Kompaktwagen eine ausgesprochen dynamische Figur und ist sofort als Ford erkennbar. Das Stufenheck-Modell wirkt fast wie eine verkleinerte Version des amerikanischen Ford Taurus. Die eigenwillig geformten Rückleuchten beim Schrägheck sind den Designern dafür weniger geglückt, und die verschiedenen Falze in der Seitenlinie treffen wahrscheinlich auch nicht jeden Geschmack.

Detroit 2010: Ford Focus

Äußerst gefällige Seitenlinie: der neue Ford Focus

(Foto: Foto: Pressinform)

Das Cockpit wird von einer leicht V-förmigen Mittelkonsole und großen senkrechten Lüftungsdüsen dominiert, wirkt aber nicht ganz so verspielt wie beim Fiesta. Den Fahrer erwarten ein klassisches Vierspeichen-Lenkrad mit Multifunktionstasten und ein klar gegliedertes Instrumentenbrett.

Hightech gibt es dagegen an der Mittelkonsole. Je nach Ausstattung verfügt der neue Focus über einen großen Touchscreen-Bildschirm, auf dem man sowohl Radio und Entertainment-Systeme als auch Klimatisierung und Navigation bedient.

Der Tempomat lässt sich auch als Limiter nutzen - wie man das von Renault oder Mercedes gewohnt ist: Wenn man im Limiter-Modus eine bestimmte Geschwindigkeit vorwählt, wird diese auch unbeabsichtigt nicht mehr überschritten. Ebenfalls verfügbar sind eine Rückfahrkamera sowie ein halbautomatisches Einparksystem, bei dem die Elektronik die Lenkarbeit übernimmt.