Der A-Team-Van: GMC Vandura Der coolste Van aller Zeiten

Bald kommt das "A-Team" in die Kinos, ein Remake der berühmten TV-Serie. Noch heute schwärmen die Fans vom wichtigsten Nebendarsteller - dem bulligen GMC-Van mit Spoilern und Rallyestreifen.

Von Sebastian Viehmann

Sie haben ein Problem, bei dem sie nicht weiter wissen? Sie lieben es, wenn ein Plan funktioniert? Sie hassen es, wenn Verbrecher sich an wehrlosen Menschen vergreifen? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu denen, die in den achtziger Jahren jede Woche im Fernsehsessel klebten, weil "Das A-Team" über die Mattscheibe flimmerte.

Wenn die Vietnam-Veteranen John "Hannibal" Smith, Templeton "Faceman" Peck, H. M. ("Howlin' Mad") Murdock und B. A. ("Bad Attitude") Baracus als Söldner im Auftrag der kleinen Leute für Gerechtigkeit sorgten, war die Welt wenigstens für eine Stunde in bester Ordnung.

Die Handlung war fast in jeder Folge identisch. Erster Akt: Irgendjemand wird von zwielichtigen Typen bedrängt und ruft das A-Team um Hilfe. Zweiter Akt: Das Team kommt, kriegt von den Verbrechern aber erst einmal was auf die Mütze. Dritter Akt: Hannibal und seine Freunde schlagen zurück, die Bösewichter erhalten ihre gerechte Strafe und das A-Team klettert schnell in seinen GMC-Van, um mit quietschenden Reifen vor der Militärpolizei zu flüchten.

Der Grund: Hannibal, Face und B.A. stehen immer noch auf der Fahndungsliste wegen eines Verbrechens, das sie nicht begangen haben - das wir schon im Vorspann der Serie verraten. Die drei sollten im Vietnamkrieg auf Befehl ihrer Vorgesetzten die Bank von Hanoi ausrauben, landeten aber trotzdem vor dem Militärgericht. Von da an blieb ihnen die Army gestohlen, und das A-Team arbeitet auf eigene Rechnung - fast 100 Episoden lang, von 1983 bis 1987.