Die New Yorker U-Bahn und die Vorortzüge der Metropole registrierten im ersten Quartal sechs Prozent mehr Fahrgäste. Ähnlich ist es in Washington. Noch stärker war der Umschwung in einigen Metropolregionen des Südens und des Westens, die bisher von der Autokultur geprägt waren: In Minneapolis legte der öffentliche Nahverkehr um 16 Prozent zu, in Miami um 13 Prozent und in Charlotte (North Carolina) um 37 Prozent.

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Lieferfrist für den Smart: ein Jahr

Mehr und mehr Amerikaner verkaufen ihre ineffizienten Geländewagen (SUVs) und steigen auf kleinere Modelle um. Erstmals waren in diesem April mehr als ein Fünftel aller neu verkauften Autos Klein- oder Kompaktwagen. Erstmals auch wurden mehr Vier- als Sechszylinder verkauft. Die Stars bei den Autohändlern waren Kleinwagen wie der Honda Fit (plus 54 Prozent), der Toyota Yaris (plus 46 Prozent) und der Ford-Kompaktwagen Focus (plus 32 Prozent). Größter Verlierer mit einem Minus von 30 Prozent war der Chevrolet Silverado, ein riesiges SUV von General Motors.

Zu den Gewinnern gehört der deutsche Daimler-Konzern: Erst im Januar hat Daimler den Smart in den USA eingeführt, einen Kleinstwagen, der im amerikanischen Straßenbild immer noch merkwürdig wirkt. Doch seither wurden bereits 2683 Exemplare verkauft; genug, um Amerika zum drittgrößten Absatzgebiet für den Smart zu machen. Die Nachfrage ist so groß, dass jeder Interessent ein Jahr auf sein Kleinauto warten muss.

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(SZ vom 14.5.2008/gf)