Kann man eine Corvette noch schöner und schnittiger machen? "Anything goes" lautet das Motto ambitionierter Designer. Aus den Niederlanden kommt nun eine rasante Karbon-Mixtur aus klassischen Corvette-Elementen.
Autos von der Stange waren den Amerikanern schon immer zu langweilig. "Customizing" heißt das Zauberwort. Wobei der Begriff Tuning diesen Prozess nur unzureichend umschreibt. Statt ein paar Spoiler und Rallye-Streifen an die Karosse zu klatschen, wird gleich das Dach "gechopt", also niedriger gemacht, oder der Grill völlig verändert. Kurzum: Durch neue Karosserieelemente bekommt der Wagen ein komplett anderes Aussehen.
Die Z03 Concept hat auf den ersten Blick mehr Ähnlichkeit mit einem Ferrari als mit einer Corvette. (© Foto: Ugur Sahin Design)
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Kein Detail der Corvette blieb unangetastet
Echte "Customizer" machen deswegen auch vor einer amerikanischen Ikone wie der Corvette nicht halt - so wie Ugur Sahin Design aus Gorinchem in den Niederlanden. Die Firma entwirft Concept Cars am Computer - auf der Basis von Lamborghini, Ferrari und jetzt der Chevrolet Corvette Z06.
"Die Z03 Concept ist ein Supercar aus Karbon, und kein Detail der Corvette blieb dabei unangetastet", sagt Axel van Mourik vom niederländischen Designstudio. Die Auto-Kreativen sehen sich selbstbewusst in einer Reihe mit berühmten Corvette-Veredlern wie Baldwin Motion oder Callaway. Und die Z03 soll nicht auf der Festplatte bleiben - sie soll wirklich gebaut werden.
Die Corvette als Basis haben die Designer gewählt, weil sich das Chassis als "extrem wettbewerbsfähiges Paket sowohl auf öffentlichen Straßen als auch auf der Rennstrecke" erwiesen habe. "Mein wichtigstes Ziel war es, die richtige Balance zwischen der vergangenen und der heutigen Formensprache der Marke Corvette zu finden", sagt der Z03-Designer Ugur Sahin. Um das passende "Feeling" zu kreieren, hat Sahin daher die Design-Geschichte der Ami-Flunder durchforstet.
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