Die deutsch-französische Einigung über Klimaschutz-Auflagen für die Autoindustrie wird als historischer Durchbruch angepriesen - doch was daran ist "historisch"?
Erinnert sich noch jemand an den Klimagipfel in Bali? An diese groß angepriesene Staaten-Veranstaltung, die nichts Geringeres wollte, als Maßnahmen gegen den Klima-Kollaps auf der Erde zu beschließen? Das war im Dezember 2007. Mit mauen Ergebnissen ging er zu Ende - und das ist noch positiv gewertet.
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Zu diesem Zeitpunkt lag aber auch bereits die ziemlich sinnvolle Forderung der EU-Kommission auf dem Tisch, den Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen von 2012 an auf 120 Gramm CO2 pro Kilometer und bis 2020 auf 95 Gramm zu senken. Eine Forderung, die - was Wunder - von der einen Seite begrüßt und zugleich als noch zuwenig offensiv abgetan, von der Autoindustrie und ihren Interessenvertretern auf der anderen Seite natürlich einhellig abgelehnt wurde. Tenor der Bankrotterklärung aus dem Land, das sonst so stolz auf seine Ingenieursleistungen ist: Das ist so schnell nicht zu schaffen!
Dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy auf dem deutsch-französischen Gipfel im niederbayerischen Straubing jetzt genau auf die Werte - die Emissionen langfristig auf einen Wert zwischen 95 und 110 Gramm zu reduzieren - einigen, die ohnehin seit Monaten gefordert werden, mutet seltsam an. Es stellt sich nicht nur das Gefühl kleinlicher Zeitschinderei ein, nein, diese Einigung ist auch immer noch nicht mehr als ein Lippenbekenntnis.
Denn, so Merkel, es müssten weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um den genauen CO2-Wert festzulegen. Das ist erneut eine Formulierung, die ein weites Feld für Studien aller Art eröffnet, die dann wieder Streit auslösen und weitere Zeit kosten werden. Ein Durchbruch also, der den Beigeschmack eines billigen Sieges hat und die EU-Kommission düpiert.
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- Deutsch-französischer Klima-Kompromiss Zwiespältige Reaktionen auf die Klima-Einigung 10.06.2008
- Merkel und Sarkozy in Straubing Durchbruch im Abgase-Streit 09.06.2008
- EU-Beschlüsse zum CO2-Ausstoß "Dem Klima ist wenig geholfen" 19.12.2007
- Benzinsparen Der grüne Fuß 10.12.2007
- CO2-Steuer Länder vereiteln neue Kfz-Steuer 26.05.2008
Es wäre sinnvoll sich NICHT dem PKW-Verkehr zu widmen als vielmehr den merheitlichen CO2 Ausstosser Wärmeumwandlung/Flugzweug.
Die Focussierung auf den PKW ist eine Lachnummer und scheinheilig.
Warum gibt es nicht die gleiche Hysterie und (vorgeschobene ) "Umweltbesorgnis" in Sachen Heizung ? Warum drückt man nicht auf den teilweise unnötigen LKW- und Flugverkehr ?
Da sollen ein paar Regelungen und Verteuerungen bei Autos das große Heil bringen!
Ich schör Euch, da wird sich nix ändern - es wird weiterhin gefahren wie blöd. Das Handeln muss darin liegen, alternative Antriebe zu entwickeln, nicht in einem Gelaber um CO2 Strafsteuern. Zahlt doch jeder und ändert nichts am Ausstoss.
In diesem Sinne, mit Vollgas ins Wochenende.....
Überall kann man nachlesen, daß der gesamte Straßenverkehr inkl. LKW 14% der deutschen CO²-Belastung ausmacht. Da stürzt sich die deutsche Politik mit Verve drauf und so richtig konsequent, wie wir seit gestern wissen: ab 2010 und dann nur für Neufahrzeuge.
Eine Luftnummer im wahrsten Sinne des Wortes. Über die restlichen 86 % hört man hingegen wenig.
Ich fahr ganz bewusst ein Auto mit möglichst hohem CO2 Ausstoß... Steht bei mir sogar in g an der Heckscheibe ;) Wozu? Ökos ärgern. Macht Spaß, glaubt mir.
ich möchte mit Ihnen nicht über Sinn und Unsinn von Autos reden. Mir machen die Dinger eine Menge Spass. Meine beiden Töchter wissen auch um die Thematik, fahren aber mit Genuss jede mit ihrem eigenen Cabrios zur Uni und in die Berge zum Spass.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass wir in Deutschland angesichts des weltweiten CO2 Ausstosses ein überdimensionales, megahysterisches Theater machen und alles verteufeln was mit Auto zu tun hat, obwohl es in Summe mehr CO2 Producer gibt ( Heizung+ LKW + Flug ) als der Individual-PKW.
Und meine Behauptung, dass der CO2 Ausstoss den Menschen hier relaitv egal ist und sie nur Sprit und damit CO2 sparen wenn es an den Geldbeutel geht möchte ich damit verdeutlichen: die Anzahl und Länge der Staus nimmt permanent zu ( trotz steigender Benzinpreise und CO2 Diskussion ), der Verkauf von SUV und Geländeagen steigt überproportional, der Benzinverbrauch nimmt trotz der CO2 Debatte nicht ab. Ic hbeschäftige 32 Mitarbeiter, keiner, aber auch keiner kommt mit den "Öffentlichen" oder in einer Fahrgemeinschaft, trotz hitziger Diskussionen zum Teil um das "Ende der Welt".
Daher wiederhole ich mich: weniger gefahren wird nicht wegen CO2 oder Einsicht oder Umweltschutz, sondern wegen Kosten. Das dürfte aber zumindest zum jetzigen Zeitpunkt oder in den nächsten Jahren dazu führen, dass immer mehr (arme ) Bürger sich Auto und/poder fahren nicht mehr leisten können. Ichkann das noch lange - und andere noch länger, ob es das ist was wir wollen ? Und ob das zum sozialen Frieden beiträgt ? Wir haben ken Grundrecht auf Autofahren, aber es ist in nahezu allen Köpfen so drin - und wird es bleiben ( so wie es für nahezu jeden ein MUSS ist, in Urlaub zu gehen, ob man es sich leisten kann oder nicht ) - und wir leben davon.
Das ganze Problem kann gelindert werden, wenn wir neue Antriebsformen haben, im Mix aus Öl und anderen Soffen. Dann sparen wir das so verteufelte CO2 ein und können ganz sorgenfrei mit unseren großen SUV, Cabrios und Sportwagen durch die Gegend fahren. Dann müßte auch die Neiddiskussion zu Ende sein und die Umwelt gerettet sein. Hoffentlich kapieren das auch die Chinesen und die Inder.
Also ich finde es schon ernorm, dass wir (bei dieser Rechnung) allein durch kleinere, sparsamere Autos, ohne die gefahrenen Kilometer zu verringern den Weltweiten CO2-Ausstoss um zwei Prozent verringern können. Natürlich rettet das allein nicht die Welt. Aber das ist auch ein gaz blödes Totschlagargument, denn es gibt keine Einzelmaßnahme die den CO2-Ausstoss halbieren wird. Also zählt jedes Prozent!
"Und natürlich erzeuge ich mit meinem Auto, meinem Hobby-Oldtimer ..."
Was ist ihr Punkt? Weil das so ist darf sich daran auch nichts ändern? Und als gerecht emfinden Sie das auch noch? Was erzählen Sie denn eigentlich
Ihren Kinden, wenn Europa in einigen Jahren von Flüchtlingen aus den Flussdeltas dieser Welt überschwemmt wird?
"Machen wir uns doch nix vor: auch der individuelle PKW-Verkehr gehört zu unserem Leben. Eine modern Volkswirtschaft muss mobil sein, nicht nur für gewerbliche und erwerbstätige Zwecke, sondern auch für Fun, Erholung, Hobby und Lifestyle."
Muss das so sein? Wer sagt das? Können wir unser Leben nicht ändern? Müssen die Krabben von der Nordsee zum puhlen nach Nordafrika? Es gibt reichlich Transporte von Waren und Menschen die nicht notwendig sind und trotzdem muss niemand auf irgendwas verzichten. 'Fun, Erholung, Hobby und Lifestyle' da sehe ich nun wirklich nicht, warum damit notwendigerweise Autos verbunden werden müssen. Kann man alles auch ohne Autos haben.
"Es geht dabei nicht um den Bau kleiner Asphaltwanzen oder Minifahrzeuge, sondern um die Weiterenticklung von Premiumfahrzeugen durch andere Antriebskonzepte. Und ich behaupte, da spielt CO2 oder Umweltschutz überhaupt keine Rolle in unseren Köpfen ( zumindest in meinem ) - allein die sich verteuernden Rohstoffe werden zum Handeln zwingen, denn sonst fährt bald niemand mehr Auto."
Und hier ist dann spätestens der Punkt erreicht an dem klar wird, dassman bei Ihnen nicht mehr rational argumentieren kann, denn für Sie sind Autos offensichtlich mit so viel anderem beladen und stellen soviel Anderes da als ein Transportmittel. Daher wird mein Hinweis auf die Zukunft Ihrer Kinder auch nicht fruchten, weil sie so sehr emotional an Autos hängen, dass sie die damit verbundenen Probleme und daraus resultierenden Konsequenzen nicht sehen wollen. Jemanden wie Sie bekommt wohl tatsächlich nur darüber, dass es zu teuer wird.
Paging