Der Umweltausschuss billigte auch Ausnahmen. Hersteller von Kleinserien wie Aston Martin, Jaguar oder Land Rover müssen weniger strenge Auflagen erfüllen. Unternehmen, die emissionsfreie Autos produzieren, sollen besondere Gutschriften erhalten.

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Die französische EU-Präsidentschaft will über das Autopaket auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs Mitte Oktober erneut beraten. Danach soll der Umweltausschuss mit dem Rat einen Kompromiss aushandeln. Das Votum des EU-Parlaments ist für November geplant.

Matthias Wissmann, Präsident des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA) forderte das Parlament auf, "zu einer realistischen Sicht" zurückzukehren. Strenge Grenzwerte ohne Einführungsphase seien "ungerecht". Zusammen mit "überhöhten Strafzahlungen" entziehe das der Industrie finanzielle Mittel, "die Forschung und Entwicklung massiv fehlen werden".

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(SZ vom 26.09.2008/gf)