Nach dem katastrophaleN Ergebnis des Brilliance beim Crashtest verspricht der Hersteller schnelle Abhilfe und will Ende Juli noch einmal zum Crashtest antreten.
Nach dem Scheitern seines Modells BS6 im ADAC-Crashtest will der chinesische Autobauer Brilliance China Auto - nur noch in Asien unter dem Namen Zhonghua tätig - das Auto nun nachbessern. "Wir sind nicht zufrieden mit dem Test und werden unser Auto konsequent verbessern", sagte der Chef des Europa-Generalimporteurs HSO, Hans-Ulrich Sachs, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Ende Juli soll ein Prototyp noch einmal zum Crashtest beim ADAC antreten." Der Verkauf des Fahrzeugs in Europa werde aber fortgesetzt.
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Beim Crash ist der Brilliance auf dem Sicherheitsniveau der 70er Jahre
Zuvor hatte der ADAC mitgeteilt, dass der Brilliance BS6 im Euro-NCAP-Test nur einen von fünf möglichen Sternen erhalten habe (sueddeutsche.de berichtete). Ein zweiter Stern sei wegen des schlechten Abschneidens im Seitencrashtest wieder aberkannt worden. Beim Seitencrash seien derart hohe Belastungswerte aufgetreten, dass ein Mensch im realen Unfallszenario kaum eine Überlebenschance gehabt hätte, hieß es. Auch der Airbag sei weitgehend wirkungslos geblieben. Zudem habe sich die Sicherheitszelle des Brilliance als viel zu weich und wenig formstabil gezeigt.
Ähnlich wie vor eineinhalb Jahren dem chinesischen Billig-Geländewagen Landwind bescheinigte der Automobilclub dem Brilliance BS6 ein teils lebensgefährliches Unfallrisiko. Bei einem Seitenaufprall mit Tempo 64 gebe es für den Brilliance-Fahrer "kaum eine Überlebenschance", erklärte der ADAC am Donnerstag nach einem Test des Wagens, der von der Größe her in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist.
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