Fahrfreude und Effizienz ist das Motto, unter dem BMW die Weiterentwicklung seiner Modellpalette vorantreibt. Ein Ausblick.
Der heimliche Held nahm schon Ende 2006 seinen Hut. Burkhard Göschel, der umtriebige Ex-Entwicklungsvorstand von BMW, arbeitet im Unruhestand jetzt für Magna. Der Vordenker hatte bereits 2001 damit begonnen, neben den klassischen Markenwerten der Bayern wie Kraft und Tempo auch Öko-Themen wie Sprit sparen, sauberes Abgas und geringes Gewicht mit viel Weitsicht voranzutreiben.
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Das Ergebnis heißt Efficient Dynamics, ist seit kurzem modellübergreifend im Handel und bereitet der Konkurrenz schlaflose Nächte. Ein zuständiger BMW-Bereichsleiter freut sich: "Wir haben weitgehend freie Hand und dürfen jetzt dort nachhaken, wo wir mit der ersten Fahrzeug-Generation noch nicht alle Register gezogen haben. Nächstes Ziel ist eine elektrische Speicherplattform, die als Regulativ die eingesparten und verbrauchten Energieströme verwaltet. Damit wollen wir die Lücke zwischen dem statischen und dem dynamischen Wirkungsgrad der Triebwerke elegant schließen - das heißt kostengünstig und gewichtsneutral."
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Das Beispiel Efficient Dynamics beweist, dass BMW seine zuletzt schwächelnde Rentabilität aus eigener Kraft wieder auf Vordermann bringen kann. Neben klassischen Hebeln wie Effizienzsteigerung und noch mehr Kundennähe geht es dabei vor allem um das Heben des beträchtlichen Innovationspotenzials und um das Setzen neuer Prioritäten.
Schließlich werden die Kunden immer älter, immer umweltbewusster und immer anspruchsvoller, was die Erfüllung ihrer Mobilitätsbedürfnisse angeht. Darüber hinaus wird das Schlagwort Premium im Automobilbereich beinahe täglich mit neuen Inhalten gefüllt, deren Bandbreite rapide zunimmt.
Dabei droht die weiß-blaue Idealvorstellung, der überwiegende Betrieb mit regenerativem Wasserstoff, mittelfristig zu verkümmern. Bis der entsprechende Saft zur Verfügung steht, verfolgt BMW daher eine auf verschiedenen Funktionsebenen vernetzte Langfrist-Strategie, deren Eckpfeiler man bis zum Jahr 2020 zumindest in groben Zügen definiert hat.
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Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Widerspruch - es ist nicht so schwer, jedoch wollen die etablierten (noch) nichts davon wissen, weil die Premiumfahrzeuge derzeit (noch) sehr gut laufen. Loremo mag für
den konventionellen PS-Fan natürlich exotisch anmuten, aber sie sind auf dem richtigen Weg. Denen wünsche ich viel Erfolg.
Aber in wenigen Jahren sieht es anders aus und ich bleibe dabei - Marken wie BMW, Mercedes, Porsche versäumen das Segment Leichtbau-Spritspar-Fahrzeuge sträflich!
Volkswagen möchte, wie ich kürzlich gelesen habe, ein 1-Liter Auto (ca. marktreif 2010) bauen, allerdings widerwillig - arroganterweise will VW schon jetzt wissen, daß dies kein Renner wird. Aha, die haben lauter Wahrsager im Management. Ich befürchte jedoch eher Versagen durch Fehleinschätzung der baldigen Situation.
Eines kann man sicher sagen: Öl wird noch teurer und wer im Spritspar/Leichtbausegment etwas vernünftiges anbietet, ist klar im Vorteil.
Ich fürchte jedoch, daß unsere Autoindustrie einfach zu PS-Verliebt und arrogant ist, um die Optionen der Zukunft zu nutzen. Aber ich lasse mich gerne eines besseren von den Herren belehren.
Wenn es so einfach wäre ein Auto mit diesen Eckwerten herzustellen und dann auch noch entpsprechende Käufer zu finden, tun wir uns zusammen. Ein besseres Investment gibt es doch nicht. - Ich farge mich nur warum keiner dieses Potenzial erkennt und die Lizenz zum Gellddrucken wahrnimmt. Ganz einfach deshalb, weil es nicht so einfach ist!
BMW hat da mit Efficient Dynamics den richtigen Weg eingeschlagen. Ein 120D mit 177 PS verbraucht keine 5 Liter auf 100km. Das sind Autos die man verkaufen und mit denen man heute Geld verdienen kann. Das Geld benötigt man um weitere Innovationen zu entwickeln.
Ob der Wasserstoffantrieb das richtige Konzept ist, scheint mir alllerdings zweifelhaft. Saubere Abgase, ja sicher aber wo und wie wird er Waserstoff erzeugt. Mit sehr viel Aufwand und Energie zur Herstellung und Kühlung.
Das ist einer der schlimmsten Lachsvernichter, wenn's darum geht, einen "Termin" von der Automobilindustrie unter fürchterlicehm Streß wahrnehmen "zu müssen". Wer in eine solche Story Marketinggeschwätz der Art: "Wir haben weitgehend freie Hand und dürfen jetzt dort nachhaken, wo wir mit der ersten Fahrzeug-Generation noch nicht alle Register gezogen haben. Nächstes Ziel ist eine elektrische Speicherplattform, die als Regulativ die eingesparten und verbrauchten Energieströme verwaltet. Damit wollen wir die Lücke zwischen dem statischen und dem dynamischen Wirkungsgrad der Triebwerke elegant schließen - das heißt kostengünstig und gewichtsneutral." erntshaft einbaut, hat doch eh sein letztes bisserl an journalistischer Glaubwürdigkeit am Buffet liegenlassen. Die ganze G'schicht ist ein Füllserl, mit dem die Süddeutsche wieder ein paar Anzeigenseiten vom Petuelring kobert.
hat hierdurch ungewollt sowohl seine unvernünftige Einstellung als auch seine raumgreifende Einfalt dokumentiert.
Die deutsche Autoindustrie ist mit ihren PS-starken Fahrzeugen auf dem Holzweg.
Man kann es nicht oft genug wiederholen.
Tja, die relativ einseitige Gewichtung auf Premium-Automobile sehe ich sehr kritisch, da die überwiegende Masse des Marktes unterhalb der Premiumsegmente von anderen Marktteilnehmern vereinahmt wird.
Gerade BMW sollte (dies ist kein Widerspruch zum sportlichen Image) durchaus kleine, kostengünstige, konsequent in Leichtbauweise gefertigte Automobile fertigen.
Warum arbeitet BMW nicht an einem Wagen (siehe bitte mal www loremo. c o m)
der 500 kg wiegt, ca. 30 bis 40 PS und einen Verbrauch weniger als 2,5 Liter Kraftstoff verbraucht und weniger als 15000.- Euro kostet. Wäre ohne Probleme möglich und ich (als Vielfahrer, der seine Spritkosten minimieren will) bin davon überzeugt, so ein Automobil wäre ein Renner gerade bei breiten Bevölkerungsschichten, die sich die Premiumteile nicht leisten kann.
Aber das ist auch eine Managerkrankheit: Höher, schneller, weiter, stärker, mehr.
Ich finde es in jeder Weise unvernünftig, Autos mit 500 PS zu bauen. Bezogen auf dies hat das BWM-Management für mich einen Sprung in der Schüssel - konzentriert Euch lieber auf leichte und extrem verbrauchsarme Automobile, diese sind die Zukunft.
Die Zeit der PS-Monster ist vorbei. Und wenn Ihr nicht mit der Zeit geht, dann geht Ihr mit der Zeit.....
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