Dieser Manta landete in der Übungswerkstätte einer Berufsschule und fiel in den Dornröschenschlaf - bis ihn Thomas Schlick sanft aufweckte.

In der Serie "Blech der Woche" stellt die Redaktion von sueddeutsche.de Old- und Youngtimer vor - frei nach den Motti: Alte Liebe rostet nicht, oder: Liebe geht durch den Wagen. Schließlich ist die Beziehung von Mensch und Maschine eine unendliche Geschichte voller Leidenschaften.

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Der 1973 gebaute Opel Manta blieb fast völlig unverfälscht. (© Foto: Carsablanca)

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Im September 1970 präsentierte Opel am Timmendorfer Strand eine für das Unternehmen neue Fahrzeugklasse: Ein sportlich wirkendes 2+2-Coupé namens Manta. Pate gestanden hatten ganz offensichtlich die in den USA populären "Pony Cars" - formschöne und doch familientaugliche Coupés auf der Basis von in Großserie produzierten Mittelklasselimousinen.

Auch der Manta teilt sich seine Plattform mit dem bieder wirkenden Mittelklassemodell Ascona, das nur wenige Wochen später auf den Markt kam. In fünf Jahren entstanden fast eine halbe Million Exemplare des Coupés mit den doppelten Leuchten an Front und Heck. Dann kam der Manta B - und mit ihm irgendwann die Witze...

Der hier präsentierte orangerote Manta SR mit dem schwarzen Kunstledergestühl wurde 1973 mit der damaligen Top-Motorisierung ausgeliefert, dem 1,9-Liter-Triebwerk aus dem Rekord. Außerdem orderte der Erstbesitzer ein Automatikgetriebe. Dieser Manta geriet offenbar auch nie in die Hände eines jungen Heißsporns, denn Spoilerorgien blieben ihm ebenso erspart wie eine wilde Kriegsbemalung oder akustische Maximalausstattung.

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  1. Sie lesen jetzt Aus der Schule geholt
  2. Ein Auto zum Üben - in der Werkstatt einer Berufsschule
  3. Restaurierungszeit: ein halbes Jahr
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