Fast keines der Modelle, die anfangs aus Japan zu uns kamen, hat überlebt. Dieser Mazda 929 ist jedoch eines der seltenen Exemplare.

In der Serie "Blech der Woche" stellt die Redaktion von sueddeutsche.de Old- und Youngtimer vor - frei nach den Motti: Alte Liebe rostet nicht, oder: Liebe geht durch den Wagen. Schließlich ist die Beziehung von Mensch und Maschine eine unendliche Geschichte voller Leidenschaften.

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Vier Türen, billig, gut ausgestattet: Modelle wie der Mazda 929 waren in Deutschland eine echte Alternative. (© Foto: Carsablanca)

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Konventionelle Technik, leicht antiquiert wirkende Karosserieformen: Die erste Generation der in Europa verkauften Japan-Pkws riss optisch niemanden vom Stuhl. Erst eine möglichst vollständige Ausstattung zu günstigen Preisen öffnete den Söhnen Nippons den hart umkämpften europäischen Pkw-Markt. Bernd (929er) besitzt eines der wenigen überlebenden Exemplare des Mazda 929, wie er ab 1973 hierzulande ausgeliefert wurde.

"Eigentlich war ich von jeher ein Ford-Fan", erläutert Bernd. "Meine ersten Fahrversuche habe ich mit Vaters greisem 20 M TS gemacht, mein erstes eigenes Auto war ein Hundeknochen-Escort. Danach besaß ich einen Fiesta S, meinen ersten Neuwagen. Und der hat mich dann geheilt - er musste noch vor dem ersten TÜV-Termin geschweißt werden! Meine damalige Freundin fuhr einen der ersten Mazda 323, der rostete kaum, und kaputt ging scheinbar gar nix", wundert sich Bernd bis heute. "So habe ich mir dann auch einen Mazda 323 angeschafft. Die Freundin war irgendwann weg, die Vorliebe für Mazda blieb."

Über ein 626 Coupé und ein kurzes Intermezzo mit einem RX 7 kam der selbständige Bauingenieur zu seinem heutigen Alltagsauto, einem Mazda 6. "Meine Autos habe ich seit Jahren in derselben Werkstatt warten lassen, bei einem alt eingesessenen Mazda-Vertragshändler im Dortmunder Osten. Dort habe ich auch unseren aktuellen Alltagswagen gekauft. Bei dem Händler stand, anfangs im Showroom, später im Fundus, dieser blausilberne 929."

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  1. Sie lesen jetzt Japan-Barock
  2. In Europa aus dem Straßenbild verschwunden
  3. Sportliche Ambitionen? Fehlanzeige!
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