Kein Mainstream-Auto für den Alltag: Im Fall von Pascal Gersch spielt ein Citroën Ami 6 Break die Rolle der Familienkutsche.

In der Serie "Blech der Woche" stellt die Redaktion von sueddeutsche.de Old- und Youngtimer vor - frei nach den Motti: Alte Liebe rostet nicht, oder: Liebe geht durch den Wagen. Schließlich ist die Beziehung von Mensch und Maschine eine unendliche Geschichte voller Leidenschaften.

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Knuffiger Geselle: Citroën Ami 6 Break (© Foto: Carsablanca)

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Dass es ausgerechnet dieses Auto sein würde, mit dem Pascal Gersch (Passa) einmal seine junge Familie chauffieren würde, hätte er selbst kaum geglaubt. "Mein Schwiegervater hat mich mit dem Citroën-Virus infiziert", meint der einstmals eingefleischte Käfer-Fan. Vor allem die simple Technik des 2CV und seiner Derivate haben es ihm angetan. "Als ich dann als Abschlussarbeit den Burton gebaut habe, der in meinem Carsablanca-Profil zu sehen ist, war das der endgültige Wechsel ins Citroën-Lager."

Die neue Freundin, inzwischen im Status einer Ehefrau, war begeistert, und der Schwiegervater sowieso. Inzwischen dienen eine weiße Ente, die eine ausgebrannte "Bratente" ersetzt und der Burton-Entenumbau als Alltagsfahrzeuge im Hause Passe. Die traurigen Überreste der "Bratente" wurden den kundigen Händen des Schwiegervaters überlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Aber als Vehikel für die junge Familie und den zukünftigen Nachwuchs taugen die rollenden Schwimmvögel nur bedingt: Spätestens der regelmäßige Transport eines Kinderwagens verlangen sehr große Nehmerqualitäten von Auto und Fahrer(in). "Deshalb begann ich, nach einer passenden Alternative zu suchen. Es hätte nicht unbedingt der Ami 6 sein müssen - ein 8er hätte mich genauso gefreut - aber auf jeden Fall ein Break", erläutert Pascal Gersch.

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