Von Stefan Grundhoff

Mit Hans-Joachim Stuck gelangte der 3.0 CSL in den siebziger Jahren zu Weltruhm. Die Geburt des großen Coupés vor 40 Jahren war für BMW der Beginn eines neuen Zeitalters.

Keine Volumenmarke ist sich ihrer sportlichen Gene derart bewusst wie BMW. Doch die 1917 gegründeten Bayrischen Motoren Werke waren nicht vom Start weg die geborenen Fahrdynamiker. Trotz zahlreicher Erfolge in den ersten Jahrzehnten konnten die Kunden die viel beschworene "Freude am Fahren" erst seit den späten 60er Jahren wirklich bewundern. Neben der kleinen 02er-Baureihe kam dabei dem im Herbst 1968 vorgestellten großen Coupé eine zentrale Bedeutung zu. Dabei hatte bereits das 1965 vorgestellte Modell des BMW 2000 C/CS für viel Aufsehen gesorgt.

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Runde Doppelleuchten unterstrichen das mit der Limousine eingeführte und bis heute typische BMW-Markengesicht. (© Foto: Pressinform)

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Erster Auftritt des BMW-Gesichts

Das große Coupé von BMW folgte auf der Internationalen Automobilausstellung im Herbst 1968 und wirkte nicht nur durch die 13 Zentimeter mehr Außenlänge sondern insbesondere durch die üppigen Überhänge und die neuen Leuchteneinheiten deutlich eleganter. Gebaut wurde die Karosserie bei Karmann in Osnabrück.

Runde Doppelleuchten unterstrichen das mit der Limousine eingeführte Markengesicht. Mit BMW-Niere und den Chromeinfassungen des Kühlergrills sah man Designelemente, die in den nächsten Jahrzehnten das Bild der Bayern charakterisieren sollten.

Aber was wäre die Freunde am Fahren ohne ein entsprechendes Triebwerk? Beim Serienstart im Jahre 1969 wurde der CS von einem 2,8 Liter großen Reihensechszylinder mit 125 kW/170 PS angetrieben. Das reichte für Geschwindigkeiten von knapp über 200 km/h. Eine siebenfach gelagerte Kurbelwelle mit zwölf Gegengewichten sorgte trotz sportlicher Fahrleistungen für einen ungewohnt seidigen und vibrationsarmen Lauf.

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