Natürlich wieder das mit den Geschlechtern

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Abgesehen davon gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Fahrzeugwahl. "Frauen kaufen rationaler, Männer kaufen emotionaler", fasst Helmut Blümer von Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn zusammen.

Laut einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungs-Instituts Ipsos aus Hamburg halten 15 Prozent der Frauen das Aussehen eines Autos für belanglos. Dagegen machten nur neun Prozent der Männer entsprechende Angaben. Grundsätzlich kommt es den meisten Frauen demnach vor allem darauf an, dass ein Auto preisgünstig ist. Themen wie Marke oder Herstellerland sind dagegen für Männer interessant.

Allerdings heißt Autokauf schon längst nicht mehr, dass das Gros der Interessenten mit einem Packen Bargeld beim Händler erscheint. Was auch an den hohen Preisen aktueller Neuwagen liegen dürfte: "Das Auto ist immerhin die zweitgrößte Anschaffung im Leben nach dem Haus oder der Wohnung", sagt Dudenhöffer.

Diese Anschaffung ermöglichen sich mittlerweile die meisten durch monatliche Ratenzahlung. "Von den privat gekauften Autos werden heute schon 60 Prozent finanziert."

Weil das neue Auto aber eine so wertvolle Anschaffung ist, sollten die durchschnittlichen 37 Stunden der Beschäftigung mit dem Thema auch richtig genutzt werden. "Je intensiver man sich mit dem Thema beschäftigt, desto weniger Ärger gibt es am Ende", sagt ADAC-Sprecher Maximilian Maurer in München.

Schließlich gilt es, die Modelle, Ausstattungen und auch die Finanzierungsmodelle zu prüfen. Spätestens, wenn der Wagen dann vor der Tür steht, sollte aber auch dem Thema Altersvorsorge genügend Zeit gewidmet werden.

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(sueddeutsche.de/dpa)