Von Michael Kuntz

Seit Monaten das gleiche Situation: Die Deutsche kaufen weniger Autos.

Das geht nun schon seit Weihnachten so: Die deutschen Verbraucher weigern sich beharrlich, neue Autos zu kaufen. Als Hauptgrund dafür galt die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn. Die hatte dazu geführt, dass vor allem private Kunden noch Ende des Jahres 2006 ein Auto erwarben, um so einige Euro zu sparen. Bei Fabrikaten wie Opel und Ford mit einem hohen Anteil an Privatkunden schrumpfte der Absatz zeitweise um ein Drittel.

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Osteuropa boomt

So weit war das nicht besonders überraschend. Doch nicht erwartet hatte man in der Autoindustrie, dass die Absatzprobleme so kräftig ausfielen und vor allem bis heute andauern. Noch für den Monat September ergibt sich die Situation, dass in Europa überall mehr neue Autos auf die Straßen kommen, nur in Deutschland nicht. Vor allem in Osteuropa ist der Bedarf weiter enorm. Polen, Rumänien und Bulgarien steigerten von Januar bis September die Zulassungen neuer Autos um jeweils mehr als 20 Prozent. Aber auch die für deutsche Hersteller traditionell besonders wichtigen westeuropäischen Märkte Frankreich, Italien und Großbritannien legten leicht zu.

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