Also suche ich heute morgen meinen Panda und muss mir den Weg durch die Dinos freimachen. Hier die dicken und doofen Brontosautos, mit schweren Pfoten, fettem Hintern und unterentwickeltem Kopf. Monströse Radkästen, über die sich das Blech wölbt, bevor es pyramidal in die Höhe wächst, um irgendwie ins Dächlein zu verschwinden. Traurig winken Hänsel und Gretel aus den abgedunkelten Fenstern in Maulwurfaugen-Format.

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Das Image eines kleinköpfigen Brontosauriers vermitteln stolz CLS, CC, X6 und Cinquecento, so wie viele große und kleine Normalautos dieser Welt. Dort die dicken und bösen Tyrannosautos. Durchaus sportlich gibt sich der T-Rex, mit seinem strömungsgünstig gerichteten Körper, der muskulösen Hüfte, den markanten Spoiler-Schwanz. Richtig groß ist sein Dach-Gehirn auch nicht, dafür der grinsende Maul-Grill, in den eine Ampel, zwei Pandas, Hänsel, Gretel und ihre liebenswerte Mutter Platz finden könnten.

Überhaupt ist die Mode des imponierenden Frontgrills lächerlich. Ein Horror-B-Movie, der von Aston Martin, Audi, Miss Granturismo und einigen Komparsen gespielt wird. Wen auch immer diese Saurier zu beeindrucken versuchen, nur die Ruhe: Jedes Kind weiß, dass die Jurassic Cars keine Zukunft haben. Nur der Panda darf ruhig weiterleben.

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(SZ vom 27.04.2009/gf)