Der Fahrzeugbestand in Deutschland wächst weiter. Vor allem immer mehr Frauen und Senioren werden künftig ein eigenes Auto besitzen. Behauptet eine Studie.

Trotz eines vermutlichen Rückgangs der Zahl der Erwachsenen um 2 Millionen auf 68 Millionen im Jahr 2030 werden zu der Zeit rund 53,5 Millionen Fahrzeuge zugelassen sein, so eine Studie von Shell Deutschland.

Autobahn im Regen

Es wird künftig vermutlich noch enger werden auf Deutschlands Straßen. (© Foto: dpa)

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Bei 8,8 Millionen zusätzlichen Automobilen im Jahr 2004 steigt die Pkw-Dichte von gegenwärtig 664 Pkw auf 785 Pkw pro 1000 Einwohner. Vor allem immer mehr Frauen und Senioren besitzen künftig ein eigenes Auto. Die Gesamtfahrleistung aller Pkw steigt von heute 509 Milliarden auf 563 Milliarden Kilometer.

Zwei unterschiedliche Gesellschaftsmodelle

Grundannahme für dieses Szenario sei eine dynamische, flexible Gesellschaft, teilt das Unternehmen in Hamburg mit.

Ein in der Studie ebenfalls beschriebenes Alternativmodell für eine eher zögerlich agierende Gesellschaft geht hingegen im Jahr 2030 von 67,3 Millionen Erwachsenen mit einem Pkw-Bestand von annähernd 49 Millionen aus. Die Pkw-Dichte beträgt in diesem Fall 725 Autos auf 1000 Einwohner. Auch dieses Szenario sagt eine steigende Motorisierung bei Frauen voraus. Die Gesamtfahrleistung beträgt demnach 518 Milliarden Kilometer.

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(dpa/gms)