Der ADAC warnte jedoch davor, von der Zahl der Rückrufe auf die Qualität einer Automarke zu schließen. "Es ist ein gutes Zeichen, wenn sich Hersteller ihrer Verantwortung beim Thema Sicherheit stellen", sagte ein Sprecher des Automobilklubs dazu. Dies sei viel besser, "als Probleme totzuschweigen und die Fehler in den Werkstätten heimlich zu bearbeiten".
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Außerdem ist die Statistik insofern trügerisch, als die Zahl der Rückrufe nicht in Beziehung gesetzt wird zur Menge der verkauften Autos. Hinzu kommen große Unterschiede bei der Zahl der vom KBA ermittelten Halteranschriften pro Rückruf. Hier liegt der Durchschnittswert bei BMW zum Beispiel bei 171.606 Fahrzeugen, bei Renault sind es nur 8923.
Das Flensburger KBA hatte für 2007 insgesamt 157 Rückrufaktionen gezählt. Das waren sechs Prozent weniger als im Vorjahr. 2006 war die Zahl noch deutlich gestiegen. Das Amt kann im Fall einer Rückrufaktion die Halter der Fahrzeuge ermitteln, bei denen der Hersteller einen Mangel entdeckt hat. Die Zahl der Fahrzeuge, die zurück in die Werkstatt müssen, hat sich zuletzt deutlich verringert. Nach Angaben des Amtes fiel sie von durchschnittlich 11.080 Fahrzeugen pro Aktion über 6090 im Jahr 2006 auf 3420 im Jahr 2007. Für diese Entwicklung kann es nach Angaben der KBA verschiedene Ursachen geben: So können die Hersteller zum Beispiel die Produktmängel besser auf bestimmte Fahrzeugserien einschränken und auch mit eigenen Adressen die Aktion abwickeln. Das Durchschnittsalter der zurückgezogenen Fahrzeuge belief sich auf 3,5 Jahre.
Branchenexperten wiesen darauf hin, dass der zunehmende Anteil von Elektronik in den Fahrzeugen eine Schwachstelle darstelle. Diese Einschätzung teilt das Kraftfahrt-Bundesamt nicht. "Mit 75 Prozent sind mechanische Mängel immer noch die häufigste Fehlerursache", heißt es im Jahresbericht der Behörde. Am häufigsten seien Rückrufe auf Grund von Mängeln bei der Bremse, am Motor oder Fahrwerk, bei Airbags, Sicherheitsgurten und bei der Lenkung erfolgt.
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(SZ vom 28.01.2009/gf)
Moderator Ray Cokes
Mich persönlich stören die Rückrufe nicht, solange mein Auto zuverlässig seinen Dienst verrichtet.
Mußte mit meinem Tiguan schon zweimal wegen solcher Aktion bei der Werkstatt vorbeikommen. Nach einer Laufleistung von 24000 km innerhalb eines Jahres aber keinerlei andere Probleme mit dem Wagen.............
Deshalb, solange die Mühle läuft, cool bleiben.
@Mattheo 63: Die Zahl der Rückrufe hat hat mit den Zulassungszahlen NIX zu tun. Es werden ja nicht dieAnzahl der zurückgerufenen Fahrzeuge erfasst sondern die Anzahl der Mängel in der Fahrzeugflotte die so schwerwiegend waren das sie zu einem Rückruf geführt haben. Als könnte man allenfalls eine Statistikverfälschung vermuten da die Hersteller eine unterschiedliche Anzahl an Modellen im Produktpotfolio haben.
@ohweh: Arbeiten Sie irgendwo bei Renault im Marketing? Woher haben Sie die INfo das BMW weniger Verantwortungsbewusstsein hat andere Hersteller? Gibt es da höhere Pannen oder Unfallzahlen? Ich denke nein - im Gegenteil wenn man die ADAC Statistik anschaut...also dann begründen Sie doch bitte mal ihren Kommentar
@northerer: Der erhebungszeitraum ist für alle Hersteller der selbe und sollte sich daher nicht auswirken wenn sich alle entwickelt haben. Wenn einer das nicht hat ist es doch nur gut wenn er schlechter in der Statistik liegt. Wo sie allerdings Recht haben sind Hersteller wie Dacia die es einfach erst seit ein paar Jahren gibt - das ist ein statistischer Vorteil.
versteh ich sie richtig viele Rückrufe sind positiv?
Also bevorzugen sie Fahrzeuge bei denen tendenziell öfter sicherheitskritische Bauteile
ausfallen oder gar nicht erst funktionieren?
Na dann viel Spaß!
Ohne Relation zu den Zulassungszahlen sagt diese Grafik nichts
sondern gibt ein verfälschtes Bild. Da schon lieber gar keine Statistik.
Lieber Redakteur, da ist noch etwas Recherche und Mathematik gefragt,
danach können wieder bunte Bildchen gezeichnet werden.
sagt weniger über die Qualität aus, als über das Verantwortungsbewußtsein des Herstellers. Und da scheint z.B. BMW nicht viel zu haben ...
Paging