Kollisionswarner können Auffahrunfälle ziemlich zuverlässig vermeiden. In der nächsten Mercedes B-Klasse sind sie erstmals Serie.
Brütende Hitze und eine endlose Blech-Karawane: Im zähfließenden Verkehr kann die Fahrt in den Urlaub ganz schön stressig werden. Nach Stunden hinter dem Lenkrad lässt die Aufmerksamkeit unweigerlich nach. Wenn der Fahrer müde oder abgelenkt ist und der Vordermann abrupt bremst, kracht es nicht selten.
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Klein und unscheinbar: der im vorderen Mercedes-Stern versteckte Radarsensor (© Daimler)
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Die Hälfte aller Unfälle mit Heckaufprall entsteht, weil die Fahrer zu schwach und in 30 Prozent der Fälle überhaupt nicht bremsen. Auffahrunfälle sind in Deutschland für zirka 22 Prozent aller Unfälle mit Verletzten oder Getöteten verantwortlich.
Wer einen Auto-Piloten sucht, der den Mindestabstand zum Vordermann selbstständig einhält, muss noch immer mehr als 1000 Euro ausgeben. Daher spielen solche Assistenzsysteme in der Kompaktklasse bislang keine Rolle.
Doch Mercedes hat sich die Demokratisierung der aktiven Fahrzeugsicherheit auf die Fahnen geschrieben. Mit Einführung der neuen Generation der B-Klasse im Herbst und wenig später auch der A-Klasse werden hoch entwickelte, aktive Schutzsysteme in der Kompaktklasse Einzug halten - und zwar serienmäßig.
Erstmals werden die Stuttgarter in diesem Segment eine radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten einführen. "Das ist der nächste große Schritt in der breiten Sicherheitsentwicklung nach ESP", sagt Mercedes Projektleiter Uwe Petersen, "das wird man deutlich in der Unfallstatistik sehen."
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was für ein totaler blödsinn!
Ihrer Theorie zufolge müssten Fahranfänger die wenigsten Unfälle bauen, da sie ja meist die ältesten, am schlechtesten motorisierten und durch passive Sicherheit am schlechtesten ausgerüsteten Autos Fahren.
ausserdem würde bei den Amerikanern kaum noch ein Unfall passieren, bei höchstgeschwindigkeiten von 65 mph...
dass das Gegenteil jedoch der Fall ist, werden sie wohl kaum bestreiten wollen, oder etwa doch?
der Hauptgrund für Unfälle ist und bleibt die Fehleinschätzung des Fahrers und nicht seine gefahrene Geschwindigkeit oder die gefühlte Sicherheit.
An der Ursache für die meisten Auffahrunfälle sind die Hersteller der PS-Boliden ja in gewisserweise selbst beteiligt: was der PR-Artikel nämlich geschickt kaschiert und ausblendet ist, dass die wesentliche Ursache für Auffahrunfälle vor allem überhöhte Geschwindigkeit ist (gekoppelt mit einem trügerisch-subjektivem Sicherheitsgefühl in den Wagen ab der Mittelklasse aufwärts). Es sind ja die Fahrer der PS-Boliden die sich selten selber angesprochen fühlen wenn es um Tempolimits in gefährlichen Verkehrsituationen geht. Allein schon die Tugenden der vorausschauenden Fahrweise- gegenseitige Rücksichtnahme und defensive Fahrweise werden durch Technik substituiert. Je besser gepanzert und komfortabel die S-Klasse (und ähnliche KFZ) um so rücksichtsloser die Fahrweise.
Die Risiken von Auffahrunfällen ließen sich auch für die Allgemeinheit minimieren (die sich die hilfreiche Technik nicht wird leisten können) wenn die derzeit gültigen Tempolimits herabgesenkt würden (120,80 & 30 KM/H) .
Und wenn danach die Unfallstatistik für Auffahrunfälle "Bände spricht", wird dieser elektronischer Sicherheitsabstandshalter sich mehr od wenoger erübrigen.
Aber Mercedes und Konsorten sind eher daran interssiert den Egosimus (Stichwort: Individualität) auf Deutschen Straßen zu fördern. Mit einer neuen Technik die ebenfalls eigentlich nur den Egosimus des Einzelnen bedient und wiederum nur zum rasen verführen (denn ManN hat ja nun noch ne Sicherheit mehr an Bord).
Aber die Straßen und Verkehrwege sind nunmal für alle da.... und da sollte man ansetzen!