Diesel ist in Deutschland erstmals teurer als Benzin. Ein Auto wie der neue Audi A3 1.4 TFSI wird den zahlreichen Dieselfans zukünftig viel Kopfzerbrechen bereiten.
Der Audi A3 ist schon immer ein exzellentes Auto gewesen. Wem der Golf zu langweilig und ein Mini zu flippig war, der träumte seit 2003 mit dem Ingolstädter Einstiegsmodell von der großen, eleganten Audi-Welt. Die jüngste Modellpflege ist beim neuen A3 sehr überschaubar ausgefallen. Man war sich seiner kompakten Stärke bewusst und hat sich darauf beschränkt, sehr gutes noch ein bisschen besser zu machen. Einmal mehr setzt Audi dabei auf das Thema Licht. Mit dem netten Detail des LED-Tagfahrlichts hebt sich das Modelljahr 2009 dezent, aber auf den ersten Blick sichtbar von seinem Vorgänger ab.
Auch der A3 kommt jetzt mit LED-Tagfahrlicht. (© Foto: Audi)
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Man muss schon genau hinsehen, um den neuen Audi A3 erkennen zu können. Schärfer konturierte Motorhaube, ausdrucksvollere Kotflügel, größere Außenspiegel mit Blinkern - Audis Designabteilung übte sich einmal mehr in Zurückhaltung. Wirklich viel hat sich nur getan, wenn man den A3 mit den 870 Euro teuren Xenonscheinwerfern ordert. Das sorgt für besseres Licht und ist ein feines Designmerkmal - sieben kleine Leuchtdioden kreieren das Tagfahrlicht. Beim Rücklicht hätte man sich die schmucken Lichtstäbe des noch jungen A3 Cabrios gewünscht. Doch ähnlich sehenswert präsentiert sich nur der Rücken des geräumigeren A3 Sportbacks.
Der Audi-Kunde liebt Dieselmodelle, bisweilen entscheidet sich jeder zweite für ein TDI-Modell. Das wird beim nunmehr auf 4,24 Meter gewachsenen A3 nicht anders sein. Die sind auch beim überarbeiteten Jahrgang nach wie vor mit 105, 140 und 170 PS verfügbar und allemals empfehlenswert. Doch gerade der kleine Diesel 1,9 TDI könnten angesichts der andauernden Benzinpreisrunden bald ins Hintertreffen geraten.
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Na dann bin ich mal gespannt: Habe inzwischen einen 2.0 TDI mit 170 PS. Bin zwar von der Gesamtabstimmung her mit meinem Neuen nicht so zufrieden mit meinem Alten, aber Angst vor vorzeitigem Motorende habe ich nicht. Und ich bin auch kein Schleicher: 210 km/h mit Rempomat (ich bin ziemlich faul auf der Autobahn) gehören zu meinem Fahrstil. Mein alter TDI hat das 370000 km ertragen, bis zum Verkauf.
Was ist das Geheimnis dazu: 1. Motor erst anständig warm fahren, danach kann dich ruih der Gasfuss jucken. 2. Regelmässige Inspektionen alle 15000 km. 3. Neuer Punkt:. Keine Beschleunigungsorgien (was allerdings mein Neuer sofort und gerne mitmacht).
Was haben die Äusserungen deiner Vorrender mit "sich in die Tasche lügen" zu tun? Und was ist das für eine Mär mit der höheren Belastung des Diesels? In dem Artikel werden TFSI und TSI angesprochen. Vom Kauf eines modernen TSFI wurde mir von einem befreundeten Audi-Mitarbeiter (Abteilung Motorenentwicklung) abgeraten, eben weil es noch keine langfristigen Erfahrungen mit den hochbelasteten Benzin(!)-Direkteinspritzern gibt. Bei den TDI gibt es hingegen Erfahrungen. Und die habe ich nicht vom Hörensagen. Meinen 1.9 TDI habe ich mit 370000 km verkauft. Während in der Nutzungszeit alle Teile des Autos mehr oder minder Verschleisserscheinungen zeigten, hat es ein Teil nicht getan: der Motor. Was ist das Geheimnis dazu: 1. Motor erst anständig warm fahren, danach kann dich ruih der Gasfuss jucken. 2. Regelmässige Inspektionen alle 15000 km. Vor einen halben Jahr habe ich ihn verkauft, an den Nachbarn. Der hat mich bis jetzt nicht erschlagen. Er wird ihn noch weitere 100000 km fahren.
@Dieter_Wondrazil: Was treibt dich eigentlich zu den 'bedenklichen' Verschleisserscheinungen
Alte Wirbelkammerdiesel hatten diese Lauleistungen in soliden Fahrzeugen wie den alten W123er Benzen. Heute haben Turbodiesel 1200 bar Einspritzdruck, 170PS aus 2l Hubraum - das Ding löst sich nach 200.000 km statistisch in alle Einzelteile auf bzw. dann werden erste, teure Reparaturen fällig. Im Bekanntenkreis sind etliche Dieselvielfahrer und alle hatten so ab 250.000 relativ teure Defekte an der Einspritzanlage. Für 2000 Reparaturkosten kann man sich fast einen Saugbenziner dieses Alters als Teileträger anschaffen.
Zitat:
"Ein Auto mit Benzinmotor hält der Motor 200.000 bis 250.000 Kilometer, Dieselmotoren 600.000 bis 800.000 Kilometer"
Das ist totaler Blödsinn. Bei gleicher Literleistung ist ein Diesel erheblich höher belastet und gibt entsprechend schneller den Geist auf. Die Mär von der halben Million Kilometern gilt vieleicht für Taxis, die ständig und schonend bewegt werden. Im normalen Alltag habe ich noch keinen Diesel gesehen, der nicht nach spätestens 200t. km bedenklichen Verschleiss zeigen würde - wenn er entsprechend gefahren wurde. Diese Hochleistungsdiesel fangen bei Vollast auch an zu saufen (und zu rußen!). Von den höheren Wartungskosten und der mangelnden Zuverlässigkeit einmal ganz abgesehen...
DW
Die meiste Zeit bin ich mit Dieselantrieb unterwegs. 5-6 l/100km sind bei unterschiedlichen Fahrweisen kein Problem. Bin ich mal wieder mit einem vergleichbaren Benziner unterwegs, dann erreiche ich den angegebenen Verbrauch bei sehr moderater Fahrweise. Nutze ich das gaspedal sind auch 10 l/100km überhaupt kein Problem. Das schaffe ich selbst mit einem Sharan Diesel nur schwerlich.
Fazit: Wer viel fährt, fährt einen Diesel. Weil es günstiger ist, weil es resourcenschonender ist und weil Dieslesparen mittlerweile viel Spaß macht.
Was bei der ganzen Diskussion gern übersehen wird ist die Tatsache, dass das Auto bei Anschaffungs- und Unterhaltskosten deutlich teurer ist, als die Spritkosten. Die Spritkosten sind immer wieder das Thema. Wenn ich mir die 22.000 Euro, meist deutlich mehr, für den neuen A3 leisten kann, dann sind die paar Euro mehr oder weniger an der Tankstelle nicht das Problem!
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