Von Stefan Grundhoff

Diesel ist in Deutschland erstmals teurer als Benzin. Ein Auto wie der neue Audi A3 1.4 TFSI wird den zahlreichen Dieselfans zukünftig viel Kopfzerbrechen bereiten.

Der Audi A3 ist schon immer ein exzellentes Auto gewesen. Wem der Golf zu langweilig und ein Mini zu flippig war, der träumte seit 2003 mit dem Ingolstädter Einstiegsmodell von der großen, eleganten Audi-Welt. Die jüngste Modellpflege ist beim neuen A3 sehr überschaubar ausgefallen. Man war sich seiner kompakten Stärke bewusst und hat sich darauf beschränkt, sehr gutes noch ein bisschen besser zu machen. Einmal mehr setzt Audi dabei auf das Thema Licht. Mit dem netten Detail des LED-Tagfahrlichts hebt sich das Modelljahr 2009 dezent, aber auf den ersten Blick sichtbar von seinem Vorgänger ab.

Auch der A3 kommt jetzt mit LED-Tagfahrlicht. (© Foto: Audi)

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Man muss schon genau hinsehen, um den neuen Audi A3 erkennen zu können. Schärfer konturierte Motorhaube, ausdrucksvollere Kotflügel, größere Außenspiegel mit Blinkern - Audis Designabteilung übte sich einmal mehr in Zurückhaltung. Wirklich viel hat sich nur getan, wenn man den A3 mit den 870 Euro teuren Xenonscheinwerfern ordert. Das sorgt für besseres Licht und ist ein feines Designmerkmal - sieben kleine Leuchtdioden kreieren das Tagfahrlicht. Beim Rücklicht hätte man sich die schmucken Lichtstäbe des noch jungen A3 Cabrios gewünscht. Doch ähnlich sehenswert präsentiert sich nur der Rücken des geräumigeren A3 Sportbacks.

Der Audi-Kunde liebt Dieselmodelle, bisweilen entscheidet sich jeder zweite für ein TDI-Modell. Das wird beim nunmehr auf 4,24 Meter gewachsenen A3 nicht anders sein. Die sind auch beim überarbeiteten Jahrgang nach wie vor mit 105, 140 und 170 PS verfügbar und allemals empfehlenswert. Doch gerade der kleine Diesel 1,9 TDI könnten angesichts der andauernden Benzinpreisrunden bald ins Hintertreffen geraten.

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