Audi A3 e-tron Audi zieht den Öko-Stecker

Eigentlich hatte Audi reine Elektromodelle geplant, doch die sind momentan out. Deswegen hat der Hersteller seine Pläne verworfen. Stattdessen bauen die Ingolstädter einen Plug-in-Hybrid und stellen in Genf den Audi A3 e-tron vor. Der soll kein Ökomobil sein - sondern hauptsächlich Fahrspaß bieten.

Einen Plug-in-Hybriden zu kaufen, ist kein einfaches Unterfangen. Es gibt nur wenige Modelle wie den Toyota Prius Plug-in oder den Volvo V60 Diesel-Hybrid. Die Aufpreise sind stattlich, die Nachfrage klein. Audi erweitert das Angebot nun um ein weiteres Modell. Auf dem Genfer Salon präsentieren die Ingolstädter die Serienversion des A3 e-tron. Schon die Systemleistung von 204 PS zeigt, dass das bayerische Kompaktmodell nicht als Ökoauto im Markt positioniert werden soll.

Audi sagt selbst, dass insbesondere der Fahrspaß im Vordergrund stehen soll. Das maximale Drehmoment liegt bei 350 Newtonmetern, das Spitzentempo bei 222 km/h. Der Spurt auf Tempo 100 dauert 7,6 Sekunden. Dabei begnügt sich der Audi gemäß der ECE-Norm für Plug-in-Hybriden mit 1,5 Litern Kraftstoff.

Soll bis zu 130 km/h rein elektrisch fahren können: der Audi A3 e-tron.

(Foto: STG)

Rein elektrisch kann der A3 e-tron bis zu 50 Kilometer weit fahren und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Neben dem 1,4 Liter großen Turbobenziner mit vier Zylindern und 150 PS arbeitet ein 75 Kilowatt starker Scheibenelektromotor, der seine Leistung mittels eines Sechsgang-Doppelkupplungs-Getriebes an die Vorderachse leitet.

Der Audi A3 e-tron kann nur mit seinem Verbrennungsmotor, per Elektroantrieb oder im kombinierten Hybridmodus fahren. Bei starkem Beschleunigen arbeiten beide Triebwerke gemeinsam. Geht der Fahrer vom Gaspedal, wird die Segelfunktion ohne Motorbremse aktiviert, die den Verbrauch entsprechend minimiert.

Verkaufsstart 2014: der Audi A3 e-tron.

(Foto: STG)

Der Verkaufsstart für den Audi A3 e-tron soll 2014 sein. Der Aufpreis zu einem vergleichbaren Benziner- oder Dieselmodell dürfte ebenso wie bei der Konkurrenz zwischen 6000 und 8000 Euro betragen. Er würde somit knapp 32.000 Euro kosten.