Von Von Stefan Grundhoff

Big ist beautiful. Auch in Zeiten steigender Benzinpreise lieben die Amerikaner dicke Pick-ups und PS-starke Luxuslimos. Anders John Green: In Eigenregie baut er den American Roadster - ein Öko-Spaßmobil.

Da muss man schon zweimal hinsehen. Die scharfen Raketen vom Mount Washington sehen aus wie eine Mischung aus automobilem Zäpfchen und Dragster. Drei Räder, zwei Sitze und eine Bauart in Kuchenstück-Keilform sorgen für jede Menge Aufmerksamkeit.

Firmeninhaber John Green: "Der American Roadster ist einer der sparsamsten Autos der USA." (© Foto: Pressinform)

Anzeige

Sparsamer geht momentan kaum

Doch Firmenchef John Green legt Wert darauf, dass es nicht allein um das ungewöhnliche Äußere der Cabriolets geht: "Der American Roadster ist eines der sparsamsten Autos der USA. Für rund drei Dollar kann man mit unseren Rennern mindestens 330 Kilometer weit kommen."

Da hören selbst die ersten Smart-Fans in den USA genauer hin. Mit einer Tankfüllung mehr als 700 Kilometer - die meisten schütteln nur ungläubig den Kopf. Doch die kleinen American Roadster von Microhersteller Ecofueler haben es nicht nur optisch faustdick hinter den Ohren.

John Green selbst sieht eher aus wie ein verstreuter Bastler und nicht wie ein Konstrukteur von Sparmobilen. Er ist beides. Für den Kaufpreis von knapp 20.000 Dollar bekommt man nicht nur die ungewöhnliche Mischung aus einem verkleideten Glasfaser-Motorrad und einem Spaßroadster im NASCAR-Styling, man bekommt auch eine eigene Gas-Tankstelle für die eigenen vier Wände.

Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite

  1. Sie lesen jetzt Öko-Spaßmobil
  2. Öko-Spaßmobil
Leser empfehlen