Alternative Antriebe: Mazda Sparen mit der "Gramm-Methode"

Eine weitere CO2-Reduzierung sollen neue Automatikgetriebe, leichtere Plattformen, Leichtlaufreifen und eine ständig weiter optimierte Aerodynamik bringen. Schon beim Mazda 2 praktizierte der japanische Autobauer die "Gramm-Methode". Die Ingenieure waren angewiesen, jedes Bauteil möglichst leicht zu konstruieren, auch wenn es sich um ein vermeintlich noch so unwichtiges handelte.

Der Sauber-Van

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Als Ergebnis der Bemühungen präsentierte Mazda einen Kleinwagen, der fast 100 Kilo weniger wiegt als sein Vorgänger und damit sogar unter der magischen Grenze von 1000 Kilogramm bleibt. Hayamas Ziel ist, dass trotz der verschärften Crash-Bestimmungen und dem wachsenden Komfortanspruch der Kunden künftig kein Nachfolgemodell mehr schwerer ist als dessen Vorgänger.

Auch wenn Nobuhiro Hayama wenig von Ökomodellen mit Leuchtturmfunktion hält, eines strahlt seit zwei Jahren in seinen eigenen Reihen: der RX-8 Hydrogen RE. Den Sportwagen treibt ein Wankelmotor an, der Wasserstoff verbrennt. Das leichteste Element der Erde gilt in Fachkreisen - neben der Batterie - als Energieträger der Zukunft, besonders im Hinblick auf die Brennstoffzelle.

Von der RX8-Versuchsflotte, die derzeit in Norwegen im Langzeittest unterwegs ist, hängt es jedoch ab, ob Mazda am Wasserstoff-Wankel festhält oder, wie es BMW bereits getan hat, diesen Alternativantrieb auf unbestimmte Zeit auf Eis legt.