Airbus will mit dem neuen "A350" den ewigen Konkurrenten Boeing und dessen "787 Dreamliner" hinter sich lassen.
Die Revolution fällt aus: Waren ursprünglich für den Airbus A350 nur noch vier Cockpitscheiben geplant, die die schnittige Front eher jener eines Hochgeschwindigkeitszuges ähneln ließen, kommt der neue Jet nun doch mit etwas konventionellerer Bugsektion, die vom A380 abgeleitet und mit den üblichen sechs Cockpitfenstern versehen ist. Das Hin und Her im Design von neuen Flugzeugen ist nicht ungewöhnlich, auch Boeing hatte zunächst die 787 Dreamliner mit einem Leitwerk ähnlich einer Haiflosse vorgestellt, das schließlich einer klassischen Auslegung weichen musste - aerodynamische Tests ergaben, dass die neue Konfiguration nicht effizient war.
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Raum-Flug: Der Airbus A350 mit dem Kürzel XWB bietet mehr Platz in der Kabine. (© Foto: oH)
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Der erste A350-Entwurf hingegen hatte viel grundsätzlichere Probleme: Potentielle Kunden liefen Sturm gegen die ihrer Meinung nach halbherzige Überarbeitung des existierenden A330 und verlangten von Airbus einen ebenbürtigen Konkurrenten zur neuen Boeing 787.
Im Dezember 2006 wurde daraufhin nach radikaler Überarbeitung der A350XWB angeboten, dessen Name schon die wichtigste Änderung in der Genealogie der Airbus-Großraumflugzeuge andeutet: XWB steht für Extra Wide Body, also extra breiter Rumpf.
Erstmals seit dem Ur-Airbus, dem A300 aus dem Jahre 1972, hat der europäische Hersteller den Rumpfdurchmesser vergrößert. Statt bisher 5,19 Meter misst die Kabinenbreite nun 5,59 Meter und bietet maximal zehn Sitzen pro Reihe Platz. "Das sind an allen Stellen fast 13 Zentimeter mehr Raum als bei der 787", sagt Didier Evrard, A350-Programmchef in Toulouse. Außerdem ist der Rumpfquerschnitt nun nicht mehr kreisrund wie bei den bisherigen großen Airbus-Jets, sondern oval. Die Seitenwände an den wesentlich vergrößerten Fenstern stehen dabei fast senkrecht, es entsteht dadurch über und unter der Kabine zusätzlicher Raum.
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Schön, man klickt auf "Dreamliner 787, Endlich fliegt er", und bekommt "Airbus A350, Wettlauf an der Startbahn"
So läuft das in Europa...
heute gibt es nur noch zwei ernstzunehmende Produzenten von Großraumverkehrsflugzeugen (über 100 Sitzplätze). Boing und Airbus. Dann kommt erst mal nichts. Und dann kommt immer noch nichts.
Erst bei Regionalverkehrsflugzeuge mit 30 bis 100 Sitzplätzen gibt es noch andere Anbieter. Aber auch hier dominieren die ersten Drei den Markt.
* ATR aus Italien und Frankreich
* Bombardier (ex Canadair) aus Kanada
* Embraer aus Brasilien
* Antonow aus der Ukraine
* Suchoj aus Russland
* Tupolew PSC aus Russland
... wäre Airbus nie zum ernstzunehmenden Boeing-Wettbewerber aufgestiegen. Rückschläge gehören auf diesem Gebiet dazu und werden in anderen Branchen auch nicht gleich zu todeswürdigen Verbrechen hochgejubelt, sondern zuweilen mit Millionen-Bonuszahlungen belohnt ... Wollte man dieser Suada folgen, müßten die Köpfe von Leuten wie Mehdorn, Pischetsrieder und Schrempp schon lange auf Stangen vor den Konzernzentralen aufgepflanzt sein. Von denen sogenannter Banker auf der Freifläche vor der EZB in Frankfurt ganz zu schweigen.
und um das Unternehmen Airbus müssen Sie sich keine Sorge machen, weil Sie eh nie einen Airbus bestellen werden.
Wer so pauschal über Unternehmesführer urteilt und die üblichen Sozen-Kalauer (verbrennt Geld, zahlt Steuerzahler, etc.) rausposaunt, stellt selbst ein "Heißluftgebläse" dar.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie überhaupt irgendetwas in ihrem Job bestellen dürfen.
@ Rhinelander und rschumacher:
Mit Ihrem Genörgel und Gejammer wäre Airbus gar nicht erst entstanden. Ich bin froh, dass es in unserem Land Leute gibt, die nach vorne schauen und die Dinge positiv sehen. Denen verdanken wir unseren Wohlstand.
Paging