Wie in jedem Jahr hat der Automobilklub ADAC auch 2009 die Vertragswerkstätten der 15 populärsten Automarken untersucht. Das Ergebnis ist zwiespältig. Mit Grafik
Beim diesjährigen ADAC-Werkstatt-Check wurden je fünf Betriebe der 15 volumenstärksten Automarken in Deutschland unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: In Deutschlands Auto-Werkstätten herrscht nach Ansicht des ADAC noch immer nicht genügend Sorgfalt.
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Das Ergebnis des ADAC-Tests, Teil 1 (© Info-Grafik: ADAC)
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Bei dieser bundesweiten Stichprobe in 75 Vertragswerkstätten seien in mehr als einem Viertel der Betriebe (27 Prozent) nicht alle eingebauten Fehler gefunden worden, teilte der Automobilklub am Dienstag in München mit. Die Autofahrer mussten den Angaben zufolge auch für Arbeiten bezahlen, die überhaupt nicht ausgeführt wurden.
Immerhin rund zwei Drittel der geprüften Werkstätten schnitten bei dem Test mit "sehr gut" ab. Vier Prozent bekamen dagegen nur ein "ausreichend" oder "mangelhaft".
Enttäuschend war den Angaben zufolge vor allem das Ergebnis einer Toyota-Werkstatt, in der vier von fünf Mängeln unbeachtet blieben und auch noch ein unnötiges Zusatzmittel berechnet worden war.
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Moderator Ray Cokes
meine Motorwarnlampe leuchtete. Luftmassenmesser defekt (meherer 100,- Euro). Auf den Einbau eines Austauschgerätes zum halben Preis wurde nicht hingewiesen. 4 Wochen später Warnlampe leuchtet wieder. Ich wollte reklamieren. Nein, dieses mal lag es am Kraftstofffilter und hatte natürlich nichts mit dem Wechsel vorher zu tun. Wieder 4 Wochen später Warnlampe leuchtet. Jetzt ist der Kat defekt. Kostenvoranschlag 2000,- Euro. Ich fahre weiter mit angeblich defekten Kat und leuchtender Warnleuchte. Ich lasse vor dem fälligen TÜV den Fehlerspeicher zurücksetzen (40,- Euro). TÜV und ASU erhalte ich ohne Probleme. Der Kat war also gar nicht defekt. Kommentar der Werkstatt: Schulterzucken und: da müssen sie uns das Aut mal zwei Tage da lassen. Wer soll das denn bezahlen. Plötzlich blättert der Lack auf meinem vorderen Stoßfänger. Sichtbar wird nicht die Grundierung sondern die Lackfarbe brilliantsilber Metallic. Mein Händler kann sich das nicht erklären. Ich erst recht nicht. Ich fahre keinen billigen Schrottflitzer sondern einen - jetzt komt's: MERCEDES-BENZ. Allerdings zum letzten Mal!
die Betriebe, die mit ehrlicher Arbeit gutes Geld verdienen. Leider mus man sie mit der Lupe suchen. Bei einer normalen Inspektion ist die Sache mit der Kontrolle noch recht einfach. Bei unklaren Störungen kennt die Phantasie der Werkstattmeister oft keine Grenzen
... hat sich mein Motorrad-Markenhändler mit der 36000er Inspektion für meine Bandit 1250 selbst geschrieben. Da ein Kettenwechsel fällig war, belief sich die Rechnung auf rund 600 EUR. Und die Inhabergattinbuchhalterinkundenbindungsbeauftragte konnte es sich tatsächlich nicht verkneifen, mir für neun Kilometer mit einem 125er-Vorführroller 2,55 EUR zusätzlich zu berechnen. Arrivederci! Neben dem Büro hat eine freie Moppedwerkstatt aufgemacht. Wie konvenient.
der eine gute freie Werkstatt vor der Tür hat. Ich hab vier Jahre gesucht ...
... hoher Energiepreise die prunkvoll-protzigen Paläste ansieht, in denen vor allem Deutsche Markenhersteller ihre Umweltsünden präsentieren, der muss sich nicht über den allenthalben in "Fachwerkstätten" grassierenden Abrechnungsbetrug wundern.
Wie sollen sie denn mit ehrlicher Arbeit und am Ende vielleicht sogar noch mit gewissenhafter Ausführung aller Posten laut Wartungsvorschriften im Schnitt auf die Gemeinkosten kommen die allein beim Beheizen der Glastempel anfallen?
Geht nicht.
Also muss Geld anderweitig generiert werden, durch Betrug und Pfusch zum Beispiel.
Das ist so ähnlich wie bei den Banken.
Wer darauf besteht von Schönheitsoperierten mit gebleichten Zähnen angegrinst zu werden wenn er seine Überweisungen mal über den Mahagonischaltertresen in der Marmorhalle abgibt, der muss halt dafür auch schlechte Zinsen und betrügerische Anlagepraxis und hohe versteckte Kosten und dergleichen in Kauf nehmen.
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