Im vergangenen Jahr gab es 90.000 Pannenhilfe-Einsätze weniger als 2007 - am häufigsten blieben die Autos wegen Batteriepannen liegen.
Ein Problem mit der Autobatterie war im vergangenen Jahr die häufigste Pannenursache auf deutschen Straßen. Bundesweit zählten die ADAC-Pannenhelfer 2008 insgesamt 3,7 Millionen Einsätze, wie der Verkehrsclub am Dienstag mitteilte. In mehr als 35 Prozent der Fälle kamen die Autofahrer wegen einer entladenen oder defekten Batterie nicht vom Fleck. Damit zählte der ADAC rund 10.000 Batteriepannen mehr als 2007.
870.000 Batteriepannen registrierte der ADAC für das Jahr 2008. (© Foto: AP)
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Weniger Einsätze als 2007
Unterm Strich verzeichnete die Straßenwacht im vergangenen Jahr aber rund 90.000 Pannenhilfe-Einsätze weniger als 2007 (minus 2,4 Prozent). Im Schnitt mussten die Helfer täglich 10.157-mal ausrücken. In 84 Prozent aller Fälle konnten die liegengebliebenen Autos wieder flottgemacht werden. Den arbeitsreichsten Tag des vergangenen Jahres erlebten die Pannenhelfer am 29. Dezember mit etwa 15 Notrufen pro Minute. An dem eisigen Wintertag mussten sie 21.576 Fahrzeuge wieder in Gang bringen.
Autofahrer umsichtiger
Neben 870.000 Batteriepannen registrierte die Straßenwacht Reifenschäden als zweithäufigste Pannenursache. Hier gingen 2008 etwa 126.000 Notrufe ein. Dritthäufigster Grund für liegengebliebene Fahrzeuge waren mit 89.000 Fällen defekte Generatoren. Wie die ADAC-Statistik zeigt, waren die Autofahrer im vergangenen Jahr umsichtiger. So ging die Zahl der Einsätze wegen leerer Tanks um 1700 auf 36.700 zurück. Und während sich 2007 noch 110.000 Fahrer selbst ausgesperrt hatten, waren es im vergangenen Jahr nur etwa 106.000.
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(SZ vom 4.2.2009/AP/jw)