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Mittwoch, 30. Dezember 2009
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Iran—Regime mobilisiert seine Anhänger
Hunderttausend Anhänger der Regierung fordern in Iran die Todesstrafe für Oppositionelle. Medien berichten, Mussawi sei aus Teheran geflohen.
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Flugsicherheit und Terror—Wenn der Staat zu weit geht
Das Nacktscanning heißt jetzt Körperscanning - doch Tatsache bleibt: Wer künftig fliegen will, darf kein Schamgefühl haben. Die Bürger haben sich viel gefallen lassen - aber es gibt Grenzen.
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Obama und der Detroit-Anschlag—Nicht schnell genug
Die Republikaner geißeln Obama für sein Zögern nach dem vereitelten Attentat. Dabei reagierte der Präsident schneller als einst Vorgänger Bush auf den vergleichbaren Fall des Schuhbombers.
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Reaktion nach Detroit-Anschlag—USA bereiten Vergeltungsschläge im Jemen vor
Antwort auf den Attentatsversuch: Laut Medienberichten wollen die USA Stellungen von al-Qaida im Jemen bombardieren. Seit längerem wurden bereits Ziele ausgespäht - Präsident Obama muss nur noch den Befehl für einen Angriff erteilen.
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Fünf Jahre nach dem Tsunami—"Alle sind weg"
Fünf Jahre nach der schlimmsten Naturkatastrophe in der jüngeren Menschheitsgeschichte sind viele Häuser in Asien wieder aufgebaut - Schmerz und Trauer sind geblieben.
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Kritik an Sicherheitsbehörden—Wer nicht sehen will
Dilettantismus, Bürokratie und Unaufmerksamkeit: Die US-Geheimdienste sammeln viele Daten - aber die Querverbindungen fehlen. Nach dem vereitelten Anschlag suchen sie jetzt nach Schwachstellen im System.
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Politik kompakt—Britische Irak-Geisel frei
Peter Moore wurde nach zwei Jahren der britischen Botschaft übergeben, Teheran initiiert Massenkundgebungen, Selbstmordattentäter tötet acht US-Zivilisten in Afghanistan.
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Diebstahl in Auschwitz—Schweden ermitteln gegen Neonazis
Anschlagspläne schwedischer Neonazis könnten hinter dem Diebstahl des Schriftzugs "Arbeit macht frei" aus der KZ-Gedenkstätte Auschwitz stecken.
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Obama zum Attentat von Detroit—"Menschliches und systemisches Versagen"
US-Präsident Obama geht nach der Kritik an seiner zögerlichen Reaktion auf das vereitelte Attentat von Detroit in die Offensive - und greift die Geheimdienste scharf an.
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China: Todesstrafe gegen Briten—Der mimosenhafte Gigant
China lässt einen Briten hinrichten, gerät in die Kritik und reagiert wie immer: aggressiv. So verspielt der Gigant seine politische Größe - und erlebt, was es heißt, ein ungeliebter Hegemon zu sein.
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Flugsicherheit—Bundesdatenschützer lehnt Nacktscanner ab
In der Diskussion um mehr Flugsicherheit hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar den Einsatz von Nacktscannern an Flughäfen abgelehnt. Auch Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger reagiert auf solche Forderungen zurückhaltend.
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Serie: Soziale Realität Balkan (2)—Ich träume auf Deutsch
Wegen Krieg und Armut sind junge Roma aus Serbien einst nach Deutschland geflohen. Dann wurden sie zurückgeschickt, in ein Land, das nicht mehr ihre Heimat ist.
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Deutsche Sicherheitspolitik—Die Nabelschau-Nation
Die Selbstbezogenheit der Auseinandersetzung der Deutschen mit der Kundus-Affäre irritiert die Partner in EU und Nato. Es wachsen Zweifel an der Bündnisfähigkeit.
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Obama: Reaktion nach Detroit-Anschlag—Zu viel Ruhe im Sturm
Obama hat sich durch sein Schweigen nach dem vereitelten Attentat angreifbar gemacht. Dies war unnötig - die Lücken im Antiterrorsystem stammen aus Bushs Zeiten.
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Al-Qaida und das Attentat von Detroit—Die Franchise-Bomber
Hurra, uns gibt es noch: Das vereitelte Attentat von Detroit zeigt, dass al-Qaida durch weltweite Vernetzung stark bleibt. Dennoch hat das Terrornetzwerk seinen Zenit überschritten.
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De Maizière zu Körperscannern—"Nur eine Art Strichmännchen"
Kommt der Einsatz von Körperscannern an deutschen Flughäfen? Im SZ-Gespräch erklärt Innenminister de Maizière, weshalb er mit einem Gerät, das die Persönlichkeitsrechte wahrt, kein Problem hätte - und nennt drei entscheidende Kriterien für die elektronische Entkleidung.
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Flugsicherheit—Innenminister will Körperscanner einsetzen
Nach dem vereitelten Anschlag von Detroit wird erneut über die Verwendung von Körperscannern an Flughäfen diskutiert. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung schließt Innenminister de Maizière deren Einsatz nicht aus - allerdings nur, wenn die Persönlichkeitsrechte der Passagiere gewahrt bleiben.
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Dienstag, 29. Dezember 2009
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Attentat von Detroit—Drahtzieher sollen in Guantanamo gesessen haben
Zwei Drahtzieher des vereitelten Detroit-Anschlags sollen einst Guantanamo-Insassen gewesen sein. US-Präsident Obama räumte nun Sicherheitsmängel ein.
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Proteste in Iran—Parlament will die "härteste Bestrafung"
Politiker werden angegriffen, Verhaftete misshandelt: Irans Regime schüchtert die Opposition ein - und droht indirekt mit der Todesstrafe.
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Außenminister Westerwelle—Erste Notlandung
Ein Rückfall in alte Zeiten: Der Außenminister Westerwelle benimmt sich so trotzig wie der Parteipolitiker Westerwelle. Wenn es nicht läuft, wie er will, macht er nicht mit.
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China: Todesstrafe gegen Briten—Gefangen in einer Welt der Lüge
Vom erfolgreichen Taxiunternehmer zum hingerichteten Dealer: Wie der offenbar geistig verwirrte Akmal Shaikh von skrupellosen Drahtziehern zum Drogenschmuggel verleitet wurde - und eine diplomatische Eiszeit zwischen Peking und London auslösen könnte.
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Fleischkonsum und Klima—CSU-Ministerin Aigner grünt ein bisschen
Agrarministerin Aigner plädiert indirekt dafür, weniger Fleisch zu essen, auch als Beitrag zum Klimaschutz - bislang eine Position der Grünen.
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Politik kompakt—"Fehlstart" der Koalition
Ein Unionspolitiker attestiert der Koalition einen "Fehlstart" in der Steuerpolitik, in Nigeria sterben bei Kämpfen mit einer Sekte 38 Menschen und Gysi kündigt erst für 2013 einen Wechsel an der Parteispitze an.
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Nach dem Attentat von Detroit—Obama und sein Krieg gegen den Terror
Nach Detroit ist Bushs "Krieg gegen den Terror" der Krieg von Barack Hussein Obama. Seine Gesten gegenüber dem Islam haben al-Qaida nicht besänftigt.
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Großbritannien kritisiert China—Der aufrüttelnde Tod des Akmal Shaikh
Er wollte "Komm, kleines Kaninchen" singen - und starb an einer Giftspritze im chinesischen Kerker. Nach dem Tod des womöglich geistig verwirrten britischen Drogenschmugglers Shaikh lädt sich der diplomatische Streit zwischen Peking und Großbritannien auf.
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Unruhen in Teheran—"Ein inszeniertes Schauspiel"
Der iranische Präsident Ahmadinedschad wirft den USA und "den Zionisten" vor, die jüngste Protestwelle in Iran gezielt gesteuert zu haben. Wer den Protest unterstütze, würde das bereuen.
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Unruhen in Iran—Wenn Tote zum Risiko werden
Iran hält die Leichen fünf Oppositioneller zurück - und setzt auf Razzien. Die Schwester von Friedensnobelpreisträgerin Ebadi wurde festgenommen.
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Afghanistan—Abzug oder Rauswurf
Das sowjetische Afghanistan-Debakel lehrt: Wer das Land verlässt, muss es ausbalancieren. Doch es gibt heute einen Unterschied zur Zeit der sowjetischen Besatzung.
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China brüskiert Großbritannien—Erstmals seit 50 Jahren Europäer hingerichtet
Ungeachtet aller Gnadenappelle richtet China den Briten Akmal Shaikh hin - der Drogenschmuggler galt als psychisch krank. Premier Brown ist wütend.
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Anschlag auf Passagierjet—Zu spät aufgepasst
Laxer Umgang mit der Terrorgefahr? Präsident Obama bemüht sich um Entkräftung der Vorwürfe und verspricht drei Tage nach dem vereitelten Al-Qaida-Anschlag umfassende Aufklärung.
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Montag, 28. Dezember 2009
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Terrornetzwerk in Jemen—Al-Qaida bekennt sich zu Anschlag
Fast unbemerkt hat sich im Jemen die Terror-Holding ausgebreitet. Jetzt bekennt sich ihr regionaler Zweig auf der Arabischen Halbinsel zum Anschlag.
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Flugzeugattentat von Detroit—Al-Qaida bekennt sich zu Anschlagsversuch
Das Terrornetzwerk al-Qaida hat sich in einer Internet-Erklärung zu dem Anschlag auf das US-Passagierflugzeug bekannt. Es habe sich um eine Vergeltungsaktion gehandelt.
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Umar Farouk Abdulmutallab—Der Luxus-Terrorist
Eine Millionen-Wohnung fürs Studium in London: Der Attentäter von Detroit kam aus reichem Hause. Britische Sicherheitsbehörden untersuchen jetzt, ob er in London radikalisiert wurde.
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Proteste in Iran—Der zähe Niedergang
Ja zur Freiheit, Nein zur Revolution: Viele Iraner scheuen das Engagement in der Opposition. Deren Chancen sind trotzdem gut - auch, weil das Regime einen schweren Fehler gemacht hat.
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Bundestagspräsident Lammert—Moralische Instanz gegen Merkel
Ein Bundestagspräsident aus der CDU, der einer Kanzlerin aus der CDU in die Parade fährt - das ist eine besondere Konstellation.
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Flugzeugattentat von Detroit—US-Ministerin Napolitano räumt Versagen ein
"Das System hat nicht funktioniert": Erst hat Janet Napolitano die Sicherheitsvorkehrungen verteidigt, nun bekennt die Heimatschutzministerin Fehler.
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Iran—Vertraute von Mussawi festgenommen
Nach den Massenprotesten in Teheran soll das iranische Regime Vertraute des Oppositionsführers Mussawi in Gewahrsam genommen haben.
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Politik kompakt—Tote bei Prozession in Pakistan
Ein religiöses Fest in Pakistan wird von Terror überschattet, die CSU geht im Gesundheitsstreit auf die FDP zu und Iran könnte ab 2011 die Atombombe bauen.
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Proteste in Teheran—Pulverfass Iran
Die Opposition zieht durch Teheran, die Ayatollahs fordern Dialog, selbst die Armee hadert mit Einsätzen gegen das Volk: Die Machtbasis des Regimes wird immer schmaler.
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Reaktion auf Papst-Kritik—Bischof wirft Zentralrat "Hassausbrüche" vor
Der Zentralrat der Juden fordert von Papst Benedikt XVI. mehr Respekt, der Regensburger Bischof Müller kontert scharf - und auch die Piusbrüder schalten sich ein.