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Mittwoch, 18. Dezember 2002
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Nachbarschaftsstreit—Grabenkrieg im Doppelhaus
Verfeindete Nachbarn streiten vor Gericht um einen Grenzwall in ihrem Garten.
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Donnerstag, 5. Dezember 2002
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Sparopfer 24: Jugendorchester—Liegengebliebenes
Der Zuschuss für das Jugendorchester wurde so lange verschoben, bis er der Haushaltssperre zum Opfer fiel. Es ging um 5000 Euro.
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Sparopfer 23: Feierwerk—Band ab
Weniger Stellen, weniger Veranstaltungen, weniger Einnahmen, weniger junge Bands.
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Montag, 2. Dezember 2002
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Sparopfer 19: Festspielhaus—Ende der Spielzeit?
Hauptleidtragender der Sparmaßnahmen ist der mobile Theaterbetrieb, in dem Ende 2003 zwei der insgesamt drei Teilzeitstellen abgebaut werden müssen.
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Sparopfer 20: Kunstverein—Zwischen Mühlsteinen
50 Jahre Mietfreiheit an der Galeriestraße sind abgelaufen. Der Münchner Kunstverein hofft auf die Hilfe von Vereinsmitgliedern und Sponsoren.
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Sparopfer 21: KiM-Kino—Kein Kinderspiel
Die Spielstätte, die vor 17 Jahren als Kino für ausländische Kinder begonnen hat, will zurück zu den Anfängen und Migrantenkindern einen Ort zum Kennenlernen bieten.
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Donnerstag, 28. November 2002
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Sparopfer 18: Neue Musik—Verwalten des Nichts
Es gibt in München kein stehendes Ensemble für Neue Musik. Das hört man oft, das ist aber so nicht völlig richtig. Denn es gibt die Biennale (per älterem Stadtratsbeschluss wohl bis 2006 gesichert) und die Adevantgarde, das große und das kleine Festival für Neue Musik also.
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Protest gegen Aufmarsch—Appell und Gegenappell
Was die SPD als Bürgerpflicht ansieht, ist für die CDU ein Akt "linker Selbstherrlichkeit".
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Interview—"Zivilcourage ist wichtiger als Verbot"
Der Grünen-Politiker Siegfried Benker erklärt, warum sich die Münchner den Neonazis in den Weg stellen sollen.
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Mittwoch, 27. November 2002
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Sparopfer 17: Die Lothringer 13—In Auflösung
In der ehemaligen Motorenschleiferei finden deutschlandweit beachtete Ausstellungen statt. Nun ist die Existenz der Galerie bedroht.
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Dienstag, 26. November 2002
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Sparopfer 16: Die Symphoniker—Geldgeber gesucht
Die Folgen finanzieller Einschnitte sind unübersehbar. Die Symphoniker schieben Überstunden bis zum Abwinken, Sponsoren werden dringend gesucht.
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Montag, 25. November 2002
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Sparopfer 15: Maximiliansforum—Untergrund adieu!
Eine traditionsreiche Kulturinstitution mehr wird ersatzlos gestrichen. Ein Licht im Untergrund verlöscht.
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Sparopfer 13: Volkshochschule—Weniger Bildung
Der Bildungsauftrag der Volkshochschule lässt sich in Zukunft noch schwerer verwirklichen.
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Sparopfer 14: Nationaltheater—Boris kostet zu viel
Erstmals in seiner Geschichte hat das Finanzministerium für das Nationaltheater eine Haushaltssperre verhängt.
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Donnerstag, 21. November 2002
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Sparopfer 12: Kunstprojekte Riem—Modellversuch interruptus
Eine Mustersiedlung soll entstehen, die so genannte Messestadt Riem auf dem südlichen Teil des ehemaligen Flughafens. Frei finanzierte und öffentlich bezuschusste Wohnungen im Mix, dazu Freizeiteinrichtungen und Kunst auf Straßen und Plätzen.
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Chronik—Der Transrapid - eine lange Geschichte
Frühestens 2005 wird der erste Transrapid in Deutschland in Betrieb genommen. Doch die Vorbereitungen begannen bereits vor mehr als 30 Jahren.
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Artikelsammlung—Rückblick auf eine Odyssee
Die Magnetschwebebahn ist eines der am längsten geplanten und zugleich umstrittensten Verkehrsprojekte in Deutschland.
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Studie zur Studie—Die Magnetbahn rast ins Minus
Verkehrsforscher halten die offiziellen Zahlen für geschönt und das Projekt für wirtschaftlich unsinnig.
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Hintergrunddaten—Zehn Fragen zum Transrapid
Wie funktioniert ein Transrapid? Die Magnetschwebebahn schwebt tatsächlich - sie kommt mit dem Fahrweg nicht in Berührung. Der Luftspalt zwischen Trasse und Zug wird durch Elektromagnete erzeugt. Damit der Transrapid nicht aus der Bahn kommt, gibt es seitliche Führungsmagnete.
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Mittwoch, 20. November 2002
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Sparopfer 11: Unterfahrt—Clubsterben
Nicht zuletzt die Hinhaltetaktik der Stadt hat Verhältnisse geschaffen, die einen der berühmtesten Clubs der europäischen Jazzwelt bedrohen.
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Deutsches Theater—Eine unverzichtbare Institution
Heiko Plapperer-Lüthgarth, Geschäftsführer des Deutschen Theaters, will sich mit einem Abriss seiner Bühne nicht abfinden. Eine Stellungnahme.
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Dienstag, 19. November 2002
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Sparopfer 10: Schauburg—Stellen weg
2002 gab es rund 115.000 Euro weniger, 2003 müssen 54.000 Euro eingespart werden, von 2004 bis 2006 weitere 127.500 Euro.
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Transrapid—In sieben Minuten zum Flughafen?
In sieben Minuten von der City zum Flughafen - für Freistaat und Bahn soll diese Rekordzeit kein Traum bleiben, der Stadtrat allerdings setzt auf die S-Bahn.
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Montag, 18. November 2002
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Sparopfer 9: Die "t-u-b-e"—Experimentalsparen
Fast hat es selbst etwas von einer Versuchsanordnung: wie das Problem Kulturzentrum Einstein und damit auch die Zukunftsplanung der wichtigen Einrichtung für experimentelle Musik, der "t-u-b-e", elegant von der Stadt ausgesessen wird.
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Sparopfer 8: Frühjahrs-Buchwoche—Halbe Sache
Sieht aus, als ob das Jahr 2003 ohne Buchwoche am Münchner Lesepublikum vorbeiziehen wird.
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Samstag, 16. November 2002
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Angst um Sicherheit—Festung mit Panzersperre
Osama bin Ladens jüngste Drohungen schüren Angst auch in München. Das zeigt ein Antrag gegen das Jüdische Gemeindezentrum mit Synagoge und Jüdischem Museum am St.-Jakobs-Platz.
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Freitag, 15. November 2002
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Diskussionsforum—Braucht München das Deutsche Theater?
Heiko Plapperer-Lüthgarth, Geschäftsführer des Deutschen Theaters, will sich mit einem Abriss seiner Bühne nicht abfinden. In einem offenen Brief appelliert er an den Stadtrat, sich für den Erhalt des Gebäudes und den weiteren Betrieb des Theaters einzusetzen.
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Wehrmachtsausstellung—"Es ist einfach wahnsinnig"
Schon mehr als 35.000 Menschen haben die Wehrmachtsausstellung besucht - viele reagieren nachdenklich, manche sind erschüttert.
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Sparopfer 7: Das Lenbachhaus—Gutes von Gestern?
Auch dem Lenbachhaus droht eine Etatkürzung. Dabei fährt das Museum bereits ein Notprogramm. Und eine Sanierung wäre dringend nötig.
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Donnerstag, 14. November 2002
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Sparopfer 6: Freies Musikzentrum—Kreativ kürzen
Eine Kürzung um 60 Prozent bedeutet nicht nur das Aus für Einzelprojekte. Das FMZ könnte seinen Auftrag nicht mehr erfüllen.
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Sparopfer—Sparopfer der Münchner Kulturszene
Der finanzielle Spielraum der Stadt für kulturelle Einrichtungen wird immer kleiner. Nun muss man sich entscheiden, was man noch haben will und was nicht.
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Münchner Sparopfer—Der Kultur-Kahlschlag
Noch weit mehr Einrichtungen und Projekte als bisher angenommen werden von den städtischen Sparplänen hart getroffen.
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Sparopfer (4): Galerie der Künstler—Planung erschwert
Wie soll man für das kommende Jahr Ausstellungen organisieren, wenn man nicht weiß, wie viel Geld zur Verfügung steht?
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Sparopfer (3): Stadtbibliotheken—Letzter Halt Gasteig
Werden die Stadtteil-Bibliotheken in Berg am Laim und Ramersdorf geschlossen, müssen Leser zum Gasteig fahren. Oder sich das Lesen sparen.
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Sparopfer 2: Die Philharmoniker—Spielen nach Zahlen
Musikerstellen werden reduziert, die Eintrittspreise steigen. Das hohe Qualitätsniveau der Philharmoniker indes soll erhalten werden.
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Sparopfer 1: Deutsches Theater—Teure Sanierung
Kulturreferentin Lydia Hartl findet, dass man auf das Deutsche Theater im Fall der Fälle verzichten könnte.
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Sparopfer 5: Stadtmuseum—Weniger zu sehen
Es wird eng im kommenden Jahr, auch für das Stadtmuseum. Um einzusparen, werden einige Ausstellungen verschoben, andere verlängert.
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Mittwoch, 13. November 2002
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Neonazi-Aufmarsch—"Es ist zum Kotzen"
Die Polizei muss die Neonazis bei ihrem sechsten Aufmarsch gegen die Wehrmachtsausstellung schützen.
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Wehrmachtsausstellung—Neonazis protestieren erneut
Am 30. November sind die Münchner ein weiteres Mal zum Protest gegen eine Veranstaltung rechtsradikaler Gegner der Wehrmachtsausstellung aufgerufen.
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Dienstag, 15. Oktober 2002
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Wehrmachtsausstellung—Verbrechen der Wehrmacht
Die erste Ausstellung im Münchner Rathaus erzeugte erhebliche Auseinandersetzungen. Fünf Jahre später zeigt das Stadtmuseum ein neues Konzept, die Wogen haben sich geglättet.